Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Plakate (mike123)

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Diskussionsbeitrag:

Am 02.10.2009 19:28 schrieb mike123:

In der Schweiz sind Werbungen vorboten, die ein Konkurenzprodukt oder eine Organisation direkt angreiffen oder vergleichen. Während zum Beispiel in den USA genau das erlaubt ist. Dort dürfte man zum Beispiel "Coca Cola ist feiner als Pepsi" auf ein Plakat schreiben. Oder in Kanada werben die BC-Lions (Eishockey) gegen das Konkurenzteam X undem sie Werbung für fiktive Erwachsenenwindelnmarken aufhängen und diese als offiziellen Versorger für Team X bezeichnen.

In der schwiez ist das verboten. Jetzt werben die atheisten gegen die Kirchen. Das ist rechtlich höchst fragwürdig. Wird ihnen das Recht dazu verweigert, heulen sie gleich etwas von Grundrechtsbeschneidung, christlich fundamentalistische Terroristen, Diktatur und vieles mehr.

Dabei st das was sie wollen schlicht und einfach rechtsweidrig, weil man nicht gegen die Konkurrenz werdem darf.

Christliche Plakate hingegen befinden sich rechtlich auf der sicheren Seite. Sie werben ja nicht gegen irgendetwas. Ahteisten sind weder Vereine noch Kirchen noch sonstirgendetwas organisertes. Während Ahteisten gegen den christlichen Glauben werben wollen, werben Christen nicht gegen den ahteistischen Glauben, weil die Atheisten ja so selbstsicher behaupten, dass sie keinen glauben hätten.

Ich finde es wirklich lächerlich, wie der Atheist sich als Opfer darstellt.

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Re: Plakate (gwendolan)


Am 03.10.2009 17:48 schrieb gwendolan:

mikel123, sprich lieber über Dinge, mit welchen du dich auskennst. Beim UWG ist das offentsichtlich nicht der Fall. Deine "Argumentation" scheitert schon an dessen Anwendungsbereich.

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Re: Plakate (mrw)


Am 04.10.2009 11:50 schrieb mrw:

Bitte Beiträge nicht mehrfach eintragen, mike123, Du hast schon hier in der Diskussion geantwortet: Atheisten gegen Gottglaube!

Meine Antwort von dort:


Die Plakate der Freidenkervereinigung greifen keine Organisation direkt an. Vielmehr werben sie für ein vernunftbasiertes Weltbild ohne imaginäres Alfamännchen (=Gott). Natürlich sind sie eine Reaktion auf die aufdringlichen und stupiden Aktionen der «Agentur-C». Es ist aber auch in der Werbung durchaus üblich und legal, auf Aktionen der Konkurrenten Bezug zu nehmen.

Aber all dies spielt hier gar keine Rolle. Es geht nicht um die Freiheit, für ein Produkt zu werben, sondern es geht um die Freiheit, seine Meinung äussern zu dürfen. Diese Freiheit ist eine wichtige Grundlage der Menschenrechte und darf nicht einfach so eingeschränkt werden. Selbstverständlich hat auch jeder das Recht darauf, öffentlich bekannt zu geben, wenn er eine andere Meinung, ein Weltbild, eine Religion nicht gut findet. Hier gilt eben nicht das Wettbewerbsrecht, sondern die Meinungsäusserungsfreiheit.

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