Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Bücher über den Atheismus (oban)

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Diskussionsbeitrag:

Am 05.07.2009 17:57 schrieb oban:

Ich stieg ein mit dem Buch "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins, fand das Buch spannend und informativ. Nach dem ich es durch hatte war ich in meinem Atheismus bestärkt, vor allem aber hatte ich eine Sicht darauf die mir bisher verborgen geblieben war. Vor dem Buch war für mich klar das es keinen Gott gibt, weshalb und wieso ich nicht glaube, damit habe ich mich bisher nie beschäftigt, auch nicht weshalb ich meinen Standpunkt immer für mich behalten habe, immer noch der Kirche Steuern bezahlt haben usw. Am Ende des Buches hatte ich Lust auf mehr…

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Gotteswahn

…mein zweites Buch war "Woran glaubt ein Atheist" von André Comte-Sponville, schon der Titel machte es interessant, Atheist und Glauben??? sagte ich mir, aber das Buch las ich aufmerksam, war aber nicht immer der gleichen Meinung wie der Autor. Ich muss dazu auch sagen, dass ich mit meinem bescheidenen Intellekt auch nicht immer alles Verstand was er sagen wollten. Aber seine Grundbotschaft war mir klar, auch Atheisten können Momente der Spiritualität erleben, Ethik und Moral sind nicht kirchliche Errungenschaften. Ein Teil des Buches beschäftigt sich mit der Welt wie sie ist, nämlich damit das alles so ist wie es ist, dass es keine guten Tage wie auch keine schlechten Tage gibt und das man wenn man sich dem bewusst ist, einfacher durchs Leben geht. Das war die Erkenntnis die ich aus dem Buch gezogen habe, auch wenn es mich nicht vollends befriedigte…

http://www.diogenes.ch/leser/katalog/a-z/w/9783257066586/buch

Somit komme ich zum dritten Buch, dieses habe ich erst jetzt begonnen, „Wir brauchen keinen Gott“ von Michel Onfray, zu diesem Buch kann ich noch nicht viel erzählen, stehe erst am Anfang, habe aber das Gefühl das dieses Wohl das radikalste Buch sein könnte aller drei, während "Woran glaubt ein Atheist" ein bisschen auf Kuschelkurs zu der Kirche geht, kann man "Der Gotteswahn" so als Mittelweg bezeichnen, er kritisiert auch mal.

http://www.buch.ch/shop/home/artikeldetails/wir_brauchen_keinen_gott/michel_onfray/ISBN3-492-24949-3/ID14238901.html

Also falls ihr auch noch interessante Buchtipps habt, (be)schreibt sie

Antwort auf diesen Diskussionsbeitrag
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Gewaltsame «Nächstenliebe» (tataraska)


Am 09.07.2009 21:57 schrieb tataraska:

Wie wenig Nächstenliebe auf der Erde tatsächlich bedeutet, zeigen unter anderem auch die unzähligen Fälle von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Prügelstrafen und Erniederigung rund um den Globus. Andauernd kommen neue Fälle ans Licht. Vor allem die menschliche Rasse hat dadurch, und durch ihre Vertuschungsstrategie jegliche Glaubwürdigkeit und moralische Kompetenz längstens verloren. Unter anderem auch darum fordere ich, dass soziale Dienste nie und nimmer vom Staat an menschliche Wesen übertragen werden dürfen.

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