Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Gewaltsame «Nächstenliebe» (tataraska)

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Diskussionsbeitrag:

Am 12.07.2009 18:32 schrieb tataraska:

Wenn ich Dich recht verstehe, siehst Du grosszügig darüber hinweg, dass die Missstände in christlichen und kirchlichen Institutionen besonders schlimm sind, wie aus den zitierten Berichten hervor geht.

Gibt es denn Statistiken oder Studien zu dem Thema? Kann man sagen, dass Angestellte von Kirchen mehr sexuelle verbrechen begehen als der Rest der Menschen? Wenn es solche Statistiken gibt, warum sieht man sie dann nie? Wenn es sie nicht gibt, wie begründest du eine Vorwürfe?

Ebenso ist es für Dich offenbar unerheblich, dass sich die Kirchen selbst als moralische Institutionen sehen,

Du veralgemeinerst bereits. Es war von katholischen Priestern die Rede, und jetzt sprichst du schon von "die Kirchen". wirfst also alles in den selben Topf und schliesst von einigen die Fehler begehen auf alle anderen. Genau das slebe tust du auch, wenn du sagst, dass diese Fälle zeigen, "wie wenig Nächstenliebe mit dem Christentum zu tn hat". Tu uns allen einen gefallen und hör auf mit solchen veralgemeinerungen. Damit kommst du allenfalls bei Lesern an, die auch den "BLICK" lesen. Deine Seite erinnert mich sehr an Boulvard.

und Du bist wohl

du wirst ja wohl wissen, was ich bin. Vorurteile scheinst du genug auf Lager zu haben.

auch der Meinung, dass sie zwar moralische Ansprüche erheben dürfen, aber keinerlei Eigenleistung vorzuweisen brauchen.

Blendest du die Leistungen die die Kirche bringt aus deinem Kopf aus, dass du sagst, sie erbringe nichts?

Insbesondere lehnst Du es ab, an die Kirchen, diese selbsternannten Moralisten, höhere Ansprüche zu stellen, um diesen Moralanspruch zu rechtfertigen.
Was ich aber nicht verstehen kann, ist, dass Du nicht einmal die gleichen Massstäbe ansetzt. Zumindest müsste doch die Forderung lauten, die Kirchen sollen sich nicht weniger anständig und weniger moralisch verhalten dürfen, als alle anderen Einrichtungen.

Wer sagt denn, dass die christen die besseren Menschen sind? Ok, einige behaupten es zwar, aber dass du von denen auf alle schliesst ist schon wieder BLICK-Journalismus. Einen Artikel zum Thema findest du hier. [atheismus.ch: Verweise in der Form «Lies mal da!» sind nicht erlaubt, siehe: Syntax und Bearbeitungsregeln. Nutze Deine eigenen Worte, um Deinen Standpunkt zu erklären.]

Ein Vergleich der europäischen (und US-amerikanischen) Kirchen mit den Zuständen irgendwo auf der Welt ist unzulässig.

Versuchst du gerade zu vertuschen, dass in christlichen Ländern die besseren Zustände herrschen als an sehr vielen anderen Orten?

Dabei fällt ausserdem auch auf, dass an vielen Orten Gewalt und Grausamkeit eben gerade auch wieder direkt mit Religion und religiöser Intoleranz gekoppelt ist. Man denke nur an die Länder, welche nach der islamischen Scharia richten.

Als im Christentum noch ähnliche Praktiken herrschten, fand man diese Praktiken auch in der restlichen Zivilisation. Mittelalterliche und ältere Gerechtigkeitssysteme sind nicht die erfindung des Christentums. Folter und Scheiterhaufen gab es dazumals überall. Fast alle Hexenprozesse fanden vor weltlichen Gerichten statt. Die Aufklärung hat damit nicht einfach das Christentum humanisiert, sondern die ganze Welt. Oder denkst du die blutrünstigen "Spiele" im Kolosseum waren christliche Erfindungen?

Doch die Kirchen hier müssen sich an den hiesigen Standards messen lassen, und das sind die Werte von Demokratie, Humanismus und Aufklärung. Die Staaten halten sich weitgehend daran, die Gesellschaft auch. Die Kirchen tun sich aber nach wie vor schwer damit. Man bedenke nur, dass der Vatikan nebst (der Diktatur) Weissrussland das einzige europäische Land ist, welches die Europäische Menschenrechtskonvention noch nicht unterzeichnet und ratifiziert hat!

Beantworte mir bitte: Warum sprichst du immer von den Katholiken und schliesst dann auf alle Kirchen ("die Kirchen"). Warum sprichst du von einem katholischen Priester der aus der Reihe tanzt und schliesst von ihm zuerst auf alle anderen katholischen Priester und dann auf alle katholischen und nichtkatholischen Christen? Warum sprichst du von einem Chrsiten, der einen Fehler begeht und beziehst es dann auf die gesamte Moralische Einstellung aller Christen?

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Re: Gewaltsame «Nächstenliebe» (knuddel)


Am 14.07.2009 18:28 schrieb knuddel:

Tagchen Tataraska (cooler Name :-) )

Ich befürchte allerdings, deine Anstrengung ist vergebens. Man hat hier schon oft darauf aufmerksam gemacht, dass sehr viele Christen nicht der röm kath Kirche angehören und dass sie nichts mit ihr zu tun haben. Trotzdem neigt ahteismus.ch bzw. mrw dazu, diese Verallgemeinerung immer wieder vom Estrich runterzuholen.

Verallgemeinerungen wie: Christetum hat nichts mit Nächstenliebe zu tun, weil ein paar Pfarrer Kinder missbrauchen. Sind hier ebenfalls an der Tagesordnung und das wird auch so bleiben. mrw stürtzt sich auf alles, was er irgendwie gegen das Christentum drehen kann und stellt es überspitzt dar.

weiterlesen …

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Re: Gewaltsame «Nächstenliebe» (tataraska)


Am 15.07.2009 09:19 schrieb tataraska:

Einen Artikel zum Thema findest du hier. [atheismus.ch: Verweise in der Form «Lies mal da!» sind nicht erlaubt, siehe: Syntax und Bearbeitungsregeln. Nutze Deine eigenen Worte, um Deinen Standpunkt zu erklären.]

Mit meinen Worten? Christen sind nichts besseres und auch aus den Reihen der Christen gibt es Stimmen, die sagen, Christen halten sich nicht für etwas besseres !!PUNKT!!

Ich habe dir gezeigt, wo du Informationen zu dem Thema findest. Wenn du es nicht lesen willst, dan lass es sein. Aber dann musst du nie mehr mit dem Vorwurf kommen, Christen halten sich für etwas besseres. Du weisst nun, wo du dich darüber informieren kannst.

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Re: Gewaltsame «Nächstenliebe» (knuddel)


Am 19.07.2009 00:40 schrieb knuddel:

Fast alle Hexenprozesse fanden vor weltlichen Gerichten statt.

Kannst du mehr darüber erzählen? Immerhin glauben (ups, sorry, ich meine wissen) alle, dass die Kirche die Hexenjagd im Zuge der Inquisition zu verantworten hat.

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