Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: An Pitsch und Gwendlan [Re: Gewaltsame «Nächstenliebe»] (pitsch)

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Diskussionsbeitrag:

Am 30.07.2009 22:59 schrieb pitsch:

Hi knuddel, sorry für die späte Antwort.

Am 20.07.2009 21:37 schrieb knuddel:
Wie wenig Nächstenliebe im Christentum tatsächlich bedeutet, zeigen unter anderem auch die unzähligen Fälle von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Prügelstrafen und Erniederigung rund um kirchliche Einrichtungen.

Was haltet ihr davon? Stimmt es eurer Meinung nach, dass man von diesen tragischen Fällen auf das ganze Christentum schliessen kann? Steht das ganze Christentum hinter denjenigen die diese Taten begange[n] haben?
Wenn ihr diesen Schluss mrw's unterstützt, warum?

Natürlich kann man diese Aussage nicht auf alle Christen verallgemeinern, aber es fällt zumindest mir (und anscheinend auch Gwendolan) auf, dass solche Fälle bei Christen relativ häufig auftretten.
Auch wenn es Prozentual nicht mehr sind, als bei den nicht-Christen, zeigt es, dass die Christliche Ethik anscheinend keinen Deut besser ist, als das, was z.B. ein Atheist Moral nennt. Auffallend scheint (Ich habe ebenfalls keine Statistiken zur Verfügung) mir auch, dass vorallem sehr religiöse Menschen (Und damit meist auch Personen in Führungspositionen innerhalb der Kirche) sich solchen Taten hingeben.
Und das trotz propagierter "höchsten Moral"?!
Die Christliche Nächstenliebe hört eben doch sehr schnell mal auf, wenn der Gegenüber kein Christ mehr ist…

Das ist in etwa meine Meinung zum Thema. Also nicht verallgemeinerungsfähig, aber der Kern der Aussage beinhaltet vorallem vor dem Hintergrund der propagierten Moral-Maxime eben doch sehr viel Wahres.

Gruess
pitsch

Antwort auf diesen Diskussionsbeitrag
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Re: An Pitsch und Gwendlan [ Re: Gewaltsame «Nächstenliebe» ] (knuddel)


Am 04.08.2009 22:35 schrieb knuddel:

Hi knuddel, sorry für die späte Antwort.

Kein Problem :-)

Natürlich kann man diese Aussage nicht auf alle Christen verallgemeinern, aber es fällt zumindest mir (und anscheinend auch Gwendolan) auf, dass solche Fälle bei Christen relativ häufig auftretten.

Davon bin ich zwar nicht so überzeugt, aber lassen wir es einfach mal so stehen.

Auch wenn es Prozentual nicht mehr sind, als bei den nicht-Christen, zeigt es, dass die Christliche Ethik anscheinend keinen Deut besser ist, als das, was z.B. ein Atheist Moral nennt.

Wenn Kindesmissbrauchsfälle die Christliche Ethik wären, dann wäre es wirklich schlimm um die christliche Ethik bestellt. Zum Glück ist das aber in dieser Art und Weise nicht der Fall. Christen sind jedenfalls auch Menschen mit Fehlern. Genau so wie atheisten.

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