Re: An Pitsch und Gwendlan [Re: Gewaltsame «Nächstenliebe»] (knuddel)
Am 04.08.2009 22:35 schrieb knuddel:
Hi knuddel, sorry für die späte Antwort.
Kein Problem
Davon bin ich zwar nicht so überzeugt, aber lassen wir es einfach mal so stehen.
Wenn Kindesmissbrauchsfälle die Christliche Ethik wären, dann wäre es wirklich schlimm um die christliche Ethik bestellt. Zum Glück ist das aber in dieser Art und Weise nicht der Fall. Christen sind jedenfalls auch Menschen mit Fehlern. Genau so wie atheisten.
Und das trotz propagierter "höchsten Moral"?!
Dies sind die Fälle die in derr Presse landen. Eben weil sie aus den von dir genannten Gründen so skandalös sind. Die Dunkelziffer dürfte sowohl unter den Christen wie auch unter den Atheisten riesig sein.
Das ist der einzige Punkt, in dem ich dir zu 100% widersprechen muss. Und ich hoffe, dass ich dich irgendwie falsch verstanden habe.
Meine besten Freunde sind Nichtchristen. Ich habe z.T. atheistische Behinderte in meiner Freizeit gepflegt. Ich habe am Strand Glasscherben aufgelesen, obwohl ich damit rechnen musste, dass ich einen Ahteisten damit vor einer Verletzung bewahre. Ich habe stundenlang einer atheistischen Kollegin zugehört, als sie mir erzählte wie schlecht ihre Eltern sie behandelten. Das ist alles Nächstenliebe, die ich Nichtchristen entgegengebracht habe. Und ich habe im Gegenzug dafür auch Nächstenliebe empfangen und angenommen. Ich tanze im Augang auch mit Ahteistinnen.
Ich kenne zwar Chrsiten, die fast nur christliche Freunde haben. Aber das heisst nicht, dass sie einer ahteistischen alten Dame nach einem Sturz nicht aufhelfen würden. Und zwar ohne sie dabei bekehren zu wollen.
Das ist in etwa meine Meinung zum Thema. Also nicht verallgemeinerungsfähig, aber der Kern der Aussage beinhaltet vorallem vor dem Hintergrund der propagierten Moral-Maxime eben doch sehr viel Wahres.
Danke fürs Antowrten.
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