Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Taufpate (oban)

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Diskussionsbeitrag:

Am 15.06.2009 12:08 schrieb oban:

Hallo Zusammen

Seit 4 Tagen ist mein Patenkind auf der Welt, leider wurde der Vater des Kleinen von der christlichen Fraktion in seiner Familie, davon überzeugt das der Kleine in einer reformierten Kirche getauft wird. Auch wenn ich es den falschen Weg finde, akzeptiere ich diesen Entscheid, aber welche Möglichkeiten habe ich jetzt? Kann mir jemand sagen wie das bei einer Taufe abläuft wenn ich Konfessionslos bin, ob ich überhaubt nach vorne darf? Denn für das Paar komme nur ich als Pate infrage.

Für Antworten danke ich euch jetzt schon.

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Re: Taufpate (gwendolan)


Am 16.06.2009 09:02 schrieb gwendolan:

Also wahrscheinlich macht das jede Kirchengemeinde anders. Dass du Konfessionslos ist sollte (heute) kein Problem (mehr) sein, die Kirchen sind ja immer glücklich wenn sie eine verlorene Seele an einen ihrer Anlässe zwingen können. Als meine Mutter (war zu dem Zeitpunkt auch schon lange aus der Kirche ausgetreten) Patin wurde gab es so ein Vorgespräch mit dem Pfaffen, wo sie mehr oder weniger aufgefordert wurden zu versprechen, dafür zu sorgen dass sie Eltern das Kind auch schön christlich erziehen. Wahrscheinlich macht der Pfaffe allerdings auch nichts wenn du dich weigerst - aber das handhabt wohl jeder ein bischen anders. Aber im Prinzip ist Patenschaft ja schon ein kirchliches Ehrenamt und der Pate soll dem Kind helfen, ein guter Christ zu werden…

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Re: Taufpate (mrw)


Am 16.06.2009 18:44 schrieb mrw:

Am 15.06.2009 12:08 schrieb oban:
in einer reformierten Kirche

Das ist der Punkt.

Die Katholiken verlangen «gute Katholiken» als Taufpaten. Bei den Reformierten dürfte es für Dich gehen.

Das sollte eigentlich der Vater klären, oder?

Jedenfalls: Eine Taufe kann man durch eine Enttaufung rückgängig machen, und eine Taufpatenschaft ist rechtlich wie auch gesellschaftlich ohne jede Bedeutung. Egal, was geschwatzt wird.

Denn für das Paar komme nur ich als Pate infrage.

Das Paar kann ja Deine Taufpatenschaft zur Bedingung machen für die Taufe. Mal sehen, ob der Pfaffe sich dann noch sperrt… :-)


Grundsätzlich ist eine Taufe eine rein innerkirchliche Angelegenheit und hat für Atheisten keinerlei Bedeutung. Wer dennoch eine Feier veranstalten möchte, dem empfehlen wir die Organisation einer schönen Willkommensparty oder einer Namensfeier im privaten Rahmen. Allenfalls findet man bei den Freidenkern noch Redner, die sich zur Verfügung stellen.

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