Re: Der Atheismus blamiert sich selber. (pirat_des_fsm)
Am 03.05.2009 14:21 schrieb pirat_des_fsm:
Am 01.05.2009 11:44 schrieb golf_variant:
Das sich Atheisten mit ihrer Buswerbung selber blamieren, muss hier mal gesagt werden.
"Es gibt wahrscheinlich keinen Gott, schönen Tag noch"
Betrachtet man aber eingehend das Wort WAHRSCHEINLICH, so kommt der Denkende Mensch zum Ergebnis,
das sich die Atheisten nicht sicher sind-das es angeblich keinen Gott gäbe.
Das Wahrscheinlich bezieht sich auf die Unwahrscheinliche möglichkeit, dass es Gott doch gibt(Einen Real Existenten, Existenz in der Phantasie der gläubigen zählt nicht). Allerdings bezieht sich dies nicht auf den Christlichen Gott, da man seine Existens nur negieren kann → Allmächtigkeitsparadoxon, Fehler, Widersprüche,… in der Bibel. Des weiteren, ist der Gott der Bibel sehr grausam, weshalb ich es moralisch eher Fragwürdig finde ihn zu seinem Götzen zu erklären.
Ich finde die Formulierung auch nicht sehr gut, ich fände es besser das Wort Götter zu verwenden, da es genausogut möglich ist, dass es mehrere Höhere Mächte gibt.
Es ist mir völlig unverständlich, warum Atheisten eingeschnappt sind-das sie mit ihrer Gottlosen Buswerbung so wenig Erfolg haben während diese selber das Christentum und jede Religion beleidigen.
Meinen die Atheisten Sonderrechte gepachtet zu haben oder was ist mit denen los ???
Das liegt daran, dass man überall mit Geistigem Abfall wie Plakaten mit Höllendrohungen konfrontiert wird, Lärmbelästigungen ausgesetzt ist (Die Glocken der Götzentempel), die größten Verbrecherorganisationen in Deutschland vom Staat Subventionen in Milliardenhöhe kriegen, um sich als Wohltäter zu profilieren, irgendwelche leute einen doof anmachen wenn man Bandshirts trägt auf denen Antichristliche Symbole zu sehen sind,… Deshalb ist es Notwendig eine Atheistische Kampagne zu starten, um darauf aufmerksam zu machen, dass dies eine Zumutung für die Konfessionslosen in Deutschland ist, welche die Größte bevölkerungsgruppe darstellen. http://www.fowid.de
Zu guter letzt möchte ich eine Buchempfehlung hier kopieren, die über den Atheismus zu Denken gibt.
Ich habe mir deine Buchempfehlung durchgelesen und bin echt am überlegen ob ich mir dieses Buch zulege. Das klingt alles sehr amüsant und nach extrem Flachem Humor und da ich Flachen Humor mag ist es echt in erwägung zu ziehen, dass ich mir das Buch kaufe.
Buch: Erklär' mir den Atheismus!
Das Buch «Atheismus - Der neue Streit um Gott» will dem Leser das Wichtigste über Atheismus und seine Gegenargumente innerhalb von zwei Stunden vermitteln.
Die Zahl der Menschen, die sich als Atheisten bezeichnen, ist weltweit rückläufig. Von den rund 147 Millionen Atheisten weltweit wohnen 2,5 % in Ostdeutschland. Solche Fakten, bekannte Argumente von Atheisten und mögliche Antworten erfährt der Leser eines neuen Buches aus dem Hänssler-Verlag.
Mhm, vieleicht liegt dies daran, dass es nicht überall gute Bildung gibt, vorallen in Regionen in denen die Katholische Kirche noch viel Macht hat. Außerdem sind damit alle Möglichen Religionen gemeint und da es so viele Verschiedene gibt, schließt man daraus, dass Wahrscheinlich keine Recht hat. Ich hoffe dies erklärt dir die Benutzung des Wortes Wahrscheinlich in den Werbeslogans der Buskampagne.
"Dawkins polemisiert und diffamiert"
Ich denke viel eher, dieses Amüsante Werk, polemisiert und diffamiert, da es Dawkins, welcher sehr Überzeugend Argumentiert versucht diese Atribute aufzuerlegen.
Kotsch stellt Dawkins ausführlich vor und gibt seine Argumente wieder, urteilt jedoch zusammenfassend über dessen bekanntestes Werk: "Dawkins gibt sich in seinem Buch 'Der Gotteswahn' keine Mühe, objektiv zu argumentieren. Religiöse Gegner, selbst anerkannte Wissenschaftler, werden diffamiert, Gläubige werden polemisch als dumm oder sogar böswillig hingestellt."
Hast du sein Buch gelesen? Ich denke mal nein, ansonsten würdest du nicht solche Haltlosen Anschuldigungen schreiben.
Auch die derzeitige Diskussion um Evolution oder Kreation und Dawkins' Bezüge darauf streift Kotsch. "Dawkins erwähnt einige der altbekannten Probleme des Darwinismus (z.B. die Entstehung der ersten Zelle, die Entwicklung komplexer Organe), ohne allerdings wirklich einsichtige Lösungen zu bieten. Letztlich läuft es auf die Behauptung hinaus, das alles, was auf den ersten Blick unmöglich erscheint, durch eine nahezu unendliche Zeit oder eine immense Zahl von Versuchen (sehr viele Planeten, sehr viele Individuen) irgendwann doch geschieht."
Da hat Herrn Dawkins Recht, Wahrscheinlichkeitstheorethisch betrachtet, ist es ein Signifikanter Unterschied ob bei der Grösse des Universums Leben entsteht (Wahrscheinlich) oder keines Entsteht (So Unwahrscheinlich wie die Existenz Gottes [Noch einmal eine Anspielung darauf, warum das Wort Wahrscheinlich verwendet wird]).
Vollkommene Sicherheit gibt's nicht
Deshalb auch das Wort Wahrscheinlich in der Buskampagne.
"Irgendwie gab es den Atheismus schon immer", schreibt der Experte für Kirchengeschichte. Interessanterweise waren selbst die Christen anfangs als Atheisten verschrien, denn sie predigten einen Gott, der nicht sichtbar und greifbar war. Selbst die Bibel berichtet im Alten Testament von Menschen, die sagten, dass es keinen Gott gebe.
Es gibt immer Welche die sich ihres Intelekts bedienen und Dinge Hinterfragen und welche die Leichtgläubig sind.
Bekanntere philosophische Strömungen, die den Atheismus propagieren, entstanden im 19. Jahrhundert. "Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde", war der Philosoph Ludwig Feuerbach, ein Schüler Georg Wilhelm Friedrich Hegels, überzeugt. Bekannt ist Karl Marx' Ausspruch: "Religion ist Opium für's Volk". "Friedrich Nietzsches leidenschaftliches Plädoyer für den 'Tod Gottes' bringt keine substanziell neuen Argumente", so Kotsch. "Der christliche Gott ist für ihn eine Erfindung der Schwachen."
Da kann ich Nietzsche, Feuerbach und Marx nur zustimmen.
Kotsch räumt mit einem Missverständnis auf, das in diesen Tagen öfters sichtbar wird: "Obwohl sich manche Menschen als Atheisten bezeichnen, wären sie bei genauerem Hinsehen wahrscheinlich eher Agnostiker oder Deisten." Während Atheismus die Existenz Gottes leugnet, sagen Agnostiker, man könne schlichtweg nichts wissen über Gott, das Jenseits oder eine geistliche Welt. Deisten wiederum glauben, dass die Welt sehr wohl von einem übernatürlichen Wesen erschaffen wurde, dieses habe sich danach aber aus der Welt zurückgezogen und sie sich selbst überlassen.
Also ich bin Atheist, ich bin davon überzeugt, dass es so Unwahrscheinlich ist, dass es Götter gibt, dass ich davon ausgehe, dass es Höchstwahrscheinlich keine gibt, da es so viele Verschiedene Religionen gibt die alle von sich Behaupten, die einzige Wahrheit zu verkünden. Schlussfolgerung → Keine verkündet die einzig wahre Wahrheit
Der Indifferentismus (von Lateinisch "indifferent" für "keinen Unterschied machend") bezeichnet die Auffassung, dass es im Grunde egal sei, sich mit Fragen nach Gott zu beschäftigen. Bibelgläubige Christen liessen sich am ehesten als Theisten bezeichnen, denn der Theismus geht davon aus, dass ein ausserweltlicher, persönlicher und selbstbewusster Gott das Universum geschaffen hat und daran interessiert ist, sich per Offenbarungen Menschen mitzuteilen. Interessant ist Kotschs Erläuterung zu den verschiedenen Atheisten-Typen, zu denen etwa "der leidende Atheist" gehört, der intellektuelle oder der kämpferische.
Im Grunde genommen kann es auch egal sein, aber da so viele Assoziale und Inhumane Dinge wegen irgendwelchen Phantasiefreunden geschehen, ist dem nicht so.
"Gerne würde der suchende Mensch Gewissheit haben, so oder so", schreibt der Theologe. "Entweder könnte er seine Existenz auf die Aussagen Gottes bauen oder aber er könnte Gott ein für alle Mal beiseiteschieben und das Leben in eigener Regie gestalten. Doch die Unsicherheit, ob mit Gott gerechnet werden kann oder muss, drängt dazu, dieser Frage intensiver nachzugehen." Aber Kotsch weiss auch: "Eine vollkommene Sicherheit ist in der Gottesfrage so wenig zu erlangen wie in der Liebe oder der Wahrheit."
Laut dieser Aussage, müsste man mit der Existenz aller Götter Rechnen und alle Anbeten.
Das Buch fasst ebenso Gottesbeweise – und ihre Gegenargumente – zusammen wie "10 Gründe gegen die Existenz Gottes" – und ihre Gegenargumente. Wer ein kleines Büchlein sucht, das einem – aus einer zugegebenermaßen christlichen Perspektive – in kaum zwei Stunden einerseits die wichtigsten Punkte des Atheismus erklärt, andererseits jedoch auch logische Denkfehler und mögliche Gegenargumente aufzeigt, für den ist dieses Buch. Es ist für suchende Atheisten ebenso geeignet wie für Gläubige, die den christlichen Glauben im Gespräch mit Atheisten verteidigen wollen und nach guten Antworten suchen.
Oh ja Gottesbeweise sind auch von Flachem Humor geprägt, deshalb mag ich sie so sehr.^^
Danke für den Vorschlag, ich werde die nächsten Tage eventuell in die Buchhandlung gehen.
QUELLE. http://www.jesus.ch
Ich habe mir die Seite angesehen, sehr sehr amüsant. Ich kann es nur empfehlen sich diese Seite anzuschauen.
Erwähnenswert ist auch, das ich einen Chat habe, der unter
http://server2.webkicks.de/kaffeebar/
zu finden ist.
Ich melde mich gleich mal an.
ES GIBT EINEN GOTT - SCHÖNEN TAG NOCH.
Ich kann genausogut sagen
ES GIBT EIN FLIEGENDES SPAGHETTI MONSTER - SCHÖNEN TAG NOCH.
Die Grossschreibung ändert auch nichts an dem Wahrheitsgehalt.
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