Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Atheismus Kampagne (uto)

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Diskussionsbeitrag:

Am 22.02.2009 01:50 schrieb uto:

Die Christen lassen hier ihre Maske fallen und zeigen, wie intolerant sie sind.

Dass du alle Christen kollektiv zusammenfasst zeigt bereits, dass deine Worte eine leere Hülle ohne Inhalt sind. Es gibt sicher Fundamentalisten. Aber dass du die Meinung der Fundamentalisten als die allgemeine Meinung hinstellst, lässt entlarvt dich

Eine Kampagne, wie die vom http://geniesse-das-leben.ch muss möglich sein, und bietet niemandem Anlass zur Beschwerde, schon gar nicht der Agentur-C.

Die Agentur C beschwert sich laut einem Radiointerview nicht. Du solltest besser Still sein, wenn du von etwas keine Ahnung hast.

Die bilden sich ein, andere dürften nicht dasselbe, wie sie dürfen.

Das tut die Agentur C nicht. Wenn du dich informierren würdest, wie die Agentur C zu den Plaketen steht und wie gelassen sie das Atheistengeplänkel hinnimmt, dann würdest du dich hier nicht so uninformierte Propaganda schreiben.

Anders ausgedrückt: Die Christen gestehen uns Atheisten nicht die gleichen Rechte ein, wie sie für sich selbst einfordern.

Schon wieder. Du stellst die Meinung von ein Paar Fundamentalisten als die allgemeine Meinung hin. Das ist eine realitätsverzerrende Beleiduigung. Du hast offenbar keine Ahnung vom christlichen Glauben und den Leuten die ihn besitzen. Ich halte dich für inkmpetent, über das Thema Religion differenziert zu diskutieren.

Es wäre nur dann in Ordnung, wenn Verkehrsbetriebe die Plakate ablehnen, die auch schon immer die Plakate der Agentur-C abgelehnt haben. Wenn die Regelung z.B. ist, dass religiöse und politische Werbung unerwünscht ist, dann ist das in Ordnung und wir Atheisten respektieren das. Aber wenn man die Kampagne der Christen annimmt und die der Atheisten ablehnt, oder wenn man mit idiotischen Begründungen kommt, «es sei der Öffentlichkeit nicht zuzumuten», dann darf man diesen Verstoss gegen die Meinungsfreiheit nicht akzeptieren!

Der erste einigermassen brauchbare Abschnitt den ich von dir lese.

Die Kampagnen der Agentur-C sind für uns Atheisten ebenso störend, wie unsere Kampagne für die Christen sein mag. Aber wir benehmen uns anständig, bedrohen niemanden und fackeln auch keine Busse ab. Wir verlangen Gleichbehandlung!

Den meisten Atheisten sind diese Plakate sowas von egal. Es wohl eher die Fundamentalisten, die sich daran stören.

Hier zeigt sich wieder das Gewaltpotential der Religionen ganz deutlich.

Wenn jemand auf eine Provokation wie diese agressiv reagiert, dann ist er sowieso ein gewaltbereiter Mensch. Dann braucht es nicht mal Religion um ihn zum ausrasten zu bringen. In unseren Breitengraden steht es sowieso ausser Frage, dass religiöse Menschen sich mehr Gedanken über gelebte Nächstenliebe machen als atheistische. Somit ist das grösste Gewaltpotential sowieso andernorts zu suchen.

Darum braucht es uns Atheisten, um das aufzudecken und zu bekämpfen!

Dumm nur, dass sich die meisten Atheisten nicht dafür interessieren und lieber Party machen :-D

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Re: Atheismus Kampagne (koma)


[atheismus.ch: Bitte «Zitat einfügen»-Knopf benutzen. Format korrigiert.]

Am 22.02.2009 02:19 schrieb koma:

Peter Stucki (Geschäftleiter von Agentur C) auf die Frage: "Können sie sich auch vorstellen, dass die Leute sich stören an Ihren Plakaten?"

"Ja sicher habe ich verständniss, aber es ändert nichts an der Tatsache das dass Wort Gottes das einzige gültige Wort ist."

Du uto. Wenn du schreibst:

"Du stellst die Meinung von ein Paar Fundamentalisten als die allgemeine Meinung hin."

Von welchen Paar Fundamentalisten sprichst du? Meinst du Agentur C? Ist das noch nicht Fundamentalismus für dich?

Zitat von uto:

weiterlesen …

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Re: Atheismus Kampagne (mrw)


Am 22.02.2009 08:30 schrieb mrw:

Am 22.02.2009 01:50 schrieb uto:
Die Christen lassen hier ihre Maske fallen und zeigen, wie intolerant sie sind.

Dass du alle Christen kollektiv zusammenfasst zeigt bereits, dass deine Worte eine leere Hülle ohne Inhalt sind. Es gibt sicher Fundamentalisten.

Ich korrigiere «Die Christen» zu «Christen». Selbstverständlich kann man nie alle einer Gruppe in einen Topf werfen.

Tatsache ist: Unter denen, bei denen das Christentum mehr ist, als nur eine Kirchenmitgliedschaft und ein Taufbucheintrag, ist die Toleranzschwelle sehr oft sehr tief.

Der Grund liegt in der Bibel selbst, deren Botschaft von äusserster Intoleranz ist.

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