Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Ian Mc Cormacck = Ich war Tod (sandra)

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Diskussionsbeitrag:

Am 18.11.2008 15:46 schrieb sandra:

[atheismus.ch: Genau diese Art von Verweisen nach dem Motto «Guck mal da!» sind verboten! Bitte beachtet die Forenregeln, z.B. unter Syntax und Bearbeitungsregeln! Da bereits einige Antworten dazu gekommen sind, wurde der Beitrag nicht gelöscht, sondern zusammengefasst.]

Hier ist ein Bericht über ein Mann der Tod gewesen ist und wieder in diese Welt gekommen ist.

[Zusammenfassung von atheismus.ch]:
Ein Typ wird viermal von einer giftigen Qualle gestochen, deren Gift für den Menschen tödlich sein kann. Noch auf dem Weg in den Spital glaubt er, mit Gott zu sprechen, der ihm sagte, oh Wunder, dass er sterbe, wenn er nun die Augen schliessen würde und er um sein Leben betteln solle. Als Lebensretter weiss er bereits, dass man Menschen wach halten soll, die von einer Qualle gestochen wurden. Nun wo er im Delirium liegt, spricht Gott dasselbe zu ihm, oh welch ein Wunder.
Um die Dramaturgie noch zu steigern, sind nicht nur plötzlich kommentarlos die Fischer nicht mehr da, die ihn einige Absätze zuvor noch schnellstens ins Krankenhaus bringen wollten, auch der indische Taxifahrer will den Schwerverletzten nicht mitnehmen, weil er kein Geld hat. Nachdem er im Geld verspricht, nimmt er ihn mit, nur um ihn beim nächsten Hotel wieder rauszuwerfen. Der Besitzer des Hotels, schon wieder so ein asiatischer Ausländer, diesmal ein Chinese, kein Inder, hält ihn wegen der Einstiche für einen Drögeler und lacht den Halbtoten noch aus. Das ist selbstverständlich purer Rassenhass gegen den armen weissen «christlichen1)» Arier. Der Chinese will ihn auch nicht in seinem Auto fahren lassen. Ein Freund von ihm ruft einen Krankenwagen.
Weiter im Delirium sieht er ein helles Licht, ein Tunnel, Wolken mit Menschen in weissen Kleidern, und was sonst noch so dazu gehört. Er hat ausserdem verschiedene spezifisch christliche religiöse Fantasien. Der Hauptteil des Artikels berichtet von seinen Träumen im Delirium
Dann wacht er auf, sieht den Arzt, der, oh Wunder über Wunder, ihm erstaunt erklärt, dass er tot gewesen sei. Selbstverständlich ist er nur wegen seinen religiösen Erlebnissen im Drogen… — äh natürlich im Giftrausch wieder zu Leben erwacht.
Zusammenfassung aus: Ich war tot von Ian McCormack, Neuseeland

[Anmerkung von Atheismus.ch: Leider geht er nicht darauf ein, wie in seinem speziellen Fall dieses «tot» ausgesehen haben soll. Es kommt bekanntlich durchaus öfters vor, dass Menschen, die «beinahe tot» waren doch überleben. Wäre er wirklich tot gewesen, hätte er beim Aufwachen nicht mehr den Arzt gesehen, sondern eine Leichenhalle, die Trauerfamilie, das Innere eines Kühlhauses oder Sargs. In dieser Zusammenfassung wurde kein wesentlicher Aspekt weggelassen. Die Geschichte wurde lediglich auf die wesentlichen Fakten reduziert, Ausschmückungen und religiöse Schwärmereien, die den Hauptteil des ellenlangen Texts ausmachen, wurden weggelassen.]

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Re: Ian Mc Cormacck = Ich war Tod (gwendolan)


Am 18.11.2008 18:52 schrieb gwendolan:

Ich muss gestehen - fertig gelesen habe ich das ganze nicht. Diese Geschichten erzählen ja auch immer dasselbe, vor allem wenn sie auf so wahnsinnig glaubwürdigen Homepages veröffentlicht werden. Ich halte es für sehr zweifelhaft, ob dieser Mann überhaupt existiert und seine Geschichte nicht von Apologeten erfunden worden ist. Insbesondere, dass er sich angeblich mitten im Überlebenskampf "ganz von selbst" die Pascalsche Wette ausgedacht und selbst darauf hineingefallen sein will, erscheint mir doch etwas zu viel des guten. Aber selbst wenn dieser Mann tatsächlich existiert und diese Dinge so erlebt hat, wie er sie beschreibt, was sagt die Geschichte schon aus?

Ein Mann erlebt etwas sehr traumatisches, und unter dem Einfluss von Todesangst und Nervengift haluziniert er Stimmen und bekannte Gesichter zusammen, es kommen ein paar alte Kindheitserinnerungen hoch. In seinem kläglichen Zustand fühlt er sisch schwach, hilflos, verloren - ich bin ja kein Psychologe, aber mir erscheint es da durchaus naheliegend, dass sich jemand unbewusst in die schützende Fürsorge und unter die Autorität der Mutter zurückwünscht, die halt in diesem Fall zufällig praktizierende Christin war. Was ist da schon dabei? Der Mann hat ein Nahtoderlebnis, wie es viele beschreiben, und haluziniert dabei über die Märchengeschichten aus seiner Kindheit, die seine Vorstellung geprägt haben, und auch wenn er sie verdrängt hat, in dem Moment der Schwäche wieder überhand nehmen - was ist da schon dabei? Gerade bei solchen Vergiftungen, welche zu Lähmungen führen, scheint es naheliegend, dass jemand für "klinisch tot" erklärt werden kann, obwhol er noch lebt.

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Re: Ian Mc Cormacck = Ich war Tod (hans)


Am 18.11.2008 19:17 schrieb hans:

Am 18.11.2008 15:46 schrieb sandra:
[atheismus.ch: Verbotenen Verweis entfernt.]
Hier ist ein Bericht über ein Mann der Tod gewesen ist und wieder in diese Welt gekommen ist.

Und aus Saulus wurde Paulus. Wenn ihnen nur mal was neues einfallen würde.

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Verweise verboten [ Re: Ian Mc Cormacck = Ich war Tod ] (mrw)


Am 19.11.2008 11:06 schrieb mrw:

Am 18.11.2008 15:46 schrieb sandra:
Hier ist ein Bericht über ein Mann der Tod gewesen ist und wieder in diese Welt gekommen ist.

Also nochmals zur Wiederholung: Wenn Ihr über andere Webseiten berichten wollt, dann dürft Ihr nicht einfach einen Verweis dorthin legen, sondern Ihr müsst den dortigen Inhalt mit eigenen Worten zusammenfassen.

Doch auch das soll die Ausnahme sein!

Ziel des Forums ist es, dass wir nicht über andere Seiten im Netz diskutieren, sondern dass wir in der Lage sind, unsere Ansichten in eigenen Worten zu formulieren. Wir wollen miteinander reden und nicht über andere.

Da hier leider schon längere Beiträge dazu verfasst wurden, konnte ich den Beitrag mit dem Verweis nicht mehr spurlos löschen, sonst hätte ich alle Folgebeiträge mit löschen müssen.

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1) Hier noch nicht, aber bald. Doch da konnten die Ausländer gar nicht wissen. Europäer (wozu von der Rasse her auch Ausgewanderte zählen) werden gern mit Christen gleichgesetzt, auch wenn das falsch ist.
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