Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Ian Mc Cormacck = Ich war Tod (gwendolan)

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Diskussionsbeitrag:

Am 18.11.2008 18:52 schrieb gwendolan:

Ich muss gestehen - fertig gelesen habe ich das ganze nicht. Diese Geschichten erzählen ja auch immer dasselbe, vor allem wenn sie auf so wahnsinnig glaubwürdigen Homepages veröffentlicht werden. Ich halte es für sehr zweifelhaft, ob dieser Mann überhaupt existiert und seine Geschichte nicht von Apologeten erfunden worden ist. Insbesondere, dass er sich angeblich mitten im Überlebenskampf "ganz von selbst" die Pascalsche Wette ausgedacht und selbst darauf hineingefallen sein will, erscheint mir doch etwas zu viel des guten. Aber selbst wenn dieser Mann tatsächlich existiert und diese Dinge so erlebt hat, wie er sie beschreibt, was sagt die Geschichte schon aus?

Ein Mann erlebt etwas sehr traumatisches, und unter dem Einfluss von Todesangst und Nervengift haluziniert er Stimmen und bekannte Gesichter zusammen, es kommen ein paar alte Kindheitserinnerungen hoch. In seinem kläglichen Zustand fühlt er sisch schwach, hilflos, verloren - ich bin ja kein Psychologe, aber mir erscheint es da durchaus naheliegend, dass sich jemand unbewusst in die schützende Fürsorge und unter die Autorität der Mutter zurückwünscht, die halt in diesem Fall zufällig praktizierende Christin war. Was ist da schon dabei? Der Mann hat ein Nahtoderlebnis, wie es viele beschreiben, und haluziniert dabei über die Märchengeschichten aus seiner Kindheit, die seine Vorstellung geprägt haben, und auch wenn er sie verdrängt hat, in dem Moment der Schwäche wieder überhand nehmen - was ist da schon dabei? Gerade bei solchen Vergiftungen, welche zu Lähmungen führen, scheint es naheliegend, dass jemand für "klinisch tot" erklärt werden kann, obwhol er noch lebt.

Das einzige, was mir an der Geschichte zu denken gibt, ist die Tatsache, dass solche Tramata offenbar bleibende Schäden hinterlassen können - der Mann ist offenbar Christ geblieben.

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Re: Ian Mc Cormacck = Ich war Tod (knuddel)


Am 18.11.2008 19:50 schrieb knuddel:

Ich halte es für sehr zweifelhaft, ob dieser Mann überhaupt existiert und seine Geschichte nicht von Apologeten erfunden worden ist.

googelst du den Namen, findest du Videos. Und die sind nicht Computeranimiert ;-)

Das einzige, was mir an der Geschichte zu denken gibt, ist die Tatsache, dass solche Tramata offenbar bleibende Schäden hinterlassen können - der Mann ist offenbar Christ geblieben.

Wenn du nicht bis zum Schluss gelesen hast, dann mach keine Schlussfolgerungen ;-)

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