Atheismus in der Schweiz
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Re: "Oberstes Gebot der Liebe" (memorystick)

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Diskussionsbeitrag:

Am 26.09.2008 23:18 schrieb memorystick:

Gwendolan, du verschwendest meine Zeit. Du musst dir schon was besseres ausdenken, wenn du mich überzeugen willst. (Überzeugen davon, dass Gott Freude daran hat, Menschen zu bestrafen).

Du sagst, dass "feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln" Postmaortale Hölenqualen seien. Wie kommst du denn auf das? Das hast du dir sicher nicht selber ausgedacht, sondern irgendwo abgeschrieben. Oder? Denn so unüberlegt wie du deine Gedanken zum Ausdruck bringst, denke ich nicht, dass es Gedanken sind die dir selber gekommen sind. Sondern, dass du Dinge die du in irgend einem Kontex aufschnappst weitererzählst, ohne selber zu überlegen, was damit gemeint sein könnte.

Hier hast du den selben Text, wie er in der neuen Evangelischen Übersetzung steht: Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen, wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken! Denn wenn du das tust, wirst du ihn zutiefst beschämen.

Hoppla!!! Da steht nichts mehr von glühenden Kohlen. Schön blöde, nicht? Jeglicher zusammenhang zu Postmortalen Vorgeschmäckern auf die Hölle ist verloren. Bist du wirklich nicht auf die Idee gekommen, dass die "glühenden Kohlen" im alten Israel eine Redewendung für etwas anderes hätten sein können? Bist du so "intelligent", dass du denkst, dass man jemandem glühende Kohlen auf sein Haupt streut indem man ihm zu Essen gibt? Siehst du da wirklich einen Zusammenhang? Zum Glück haben fachkundige Übersetzer die sich mit der alten Sprache und Kultur befasst haben uns mit der neuen Evangelischen Übersetzung kompetent aufgeklärt.

Und die Übersetzung "Hoffnung für alle" verwendet übrigens auch das Wort "Beschämen". Und diese Übersetzung ist speziell für Leute ausgelegt, die mit den urtextnäheren Bibelübersetzungen Mühe haben. Das wäre glaube ich etwas für dich. Ich lese auch gerne in Hoffnung für alle, denn man liest sie viel flüssiger als die anderen. Besorge dir doch mal so eine.

Und jetzt sagst du vieleicht: "Wenn ich jemandem gutes tuhe um ihn zu beschämen, dann tuhe ich nicht von Herzen gutes! Eine rein utilitaristische Feindesliebe also!". Das ist falsch! Man tut nicht dem Feind gutes um ihn zu beschämen. Sondern der Feind ist beschämt, weil man ihm gutes tut. Die Motivation gutes zu tun bleibt die Liebe. Das beschämen ist ein Nebeneffekt, der zwangsläufig auftritt. Ausserdem ist Beschämung ein wachrüttelndes Gefühl. Und manchmal muss man die Menschen wachrütteln, damit sie das richitge erkennen. In diesem Fall wird mein Feind wachgerüttelt, damit er erkennt, dass ich ihn liebe und auch er mich lieben kann. Also ist die Beschämung schlussendlich positiv. Übrigens: wo hast du "utilitaristische Feindesliebe" abgeschrieben?

Ach, mit euch Atheisten hat man so ein einfaches Spiel. Ich benötigte nur zwei Beiträge um dich so weit zu bringen, dass du Barmherzigkeit, Mitleid und Nächstenliebe (des Polizisten) als "(ethisch) falsch" bezeichnet hast (bezichnen musstest). mrw habe ich sehr schnell so weit gebracht, dass er gezwungen war, die Liebe als minderwertiges Konzept zu bezeichnen. Und deine unüberlegten Bibelauslegungen zu widerlegen und Gegenperspektiven aufzuzeigen ist so einfach, dass es nicht viel mehr Zeit braucht als die reine Schreibzeit für den Beitrag.

Greetz memorystick

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Re: "Oberstes Gebot der Liebe" (memorystick)


Am 26.09.2008 23:27 schrieb memorystick:

Sorry, mein Ton war zeitweise etwas hart. Angesichts der einfachheit wie man deine Aussage widerlegen kann ist mein Schreibstil etwas mit mir durchgedreht. Aber ich hoffe, dass du mich jetzt etwas ernster nimmst und mir durchdachtere Argumente vorlegst, warum Gott Spass daran haben soll, usn zu quählen. Denn wenn ich mich mit solchen Kommentaren aufhalten muss, wird meine Antowrt auf mrw's Beitrag nie fertig.

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Re: "Oberstes Gebot der Liebe" (datura)


Am 27.09.2008 11:07 schrieb datura:

Hallo Memorystick!

Am 26.09.2008 23:18 schrieb memorystick:
Gwendolan, du verschwendest meine Zeit. Du musst dir schon was besseres ausdenken, wenn du mich überzeugen willst. (Überzeugen davon, dass Gott Freude daran hat, Menschen zu bestrafen).

Deinem Diskussionsbeiträgen entnehme ich, dass Du religiös (im herkömmlichen Sinn) bist.

Mich interessiert nun folgendes: Wie kommst Du damit zurecht, dass

  • Gott dich lieben soll.
  • Dir mit der Hölle droht, wenn Du die 10 Gebote nicht einhaltest.

@mrw:

Die Grundaussage des Christentums ist auch dann Wahr, wenn man wie Du annimmst, dass Jesus nicht gelebt hat. Ich habe hierzu einen interessanten Film im Internet gefunden.

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Memorystick, Du lügst! [ Re: "Oberstes Gebot der Liebe" ] (mrw)


Am 27.09.2008 11:08 schrieb mrw:

Am 26.09.2008 23:18 schrieb memorystick:
Ach, mit euch Atheisten hat man so ein einfaches Spiel. […] mrw habe ich sehr schnell so weit gebracht, dass er gezwungen war, die Liebe als minderwertiges Konzept zu bezeichnen.

Memorystick, Du lügst! Ich habe nie «die Liebe» als «minderwertiges Konzept» bezeichnet! Das hast Du Dir so ausgedacht, weil es in Dein Konzept passt, aber es ist einfach nur gelogen.

Verweise doch bitte mal auf den Eintrag, wo ich das behauptet haben soll!

Ich bezeichne den Glauben als minderwertiges Konzept.

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Re: "Oberstes Gebot der Liebe" (david)


Am 27.09.2008 12:39 schrieb david:

Du sagst, dass "feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln" Postmaortale Hölenqualen seien. Wie kommst du denn auf das? Das hast du dir >sicher nicht selber ausgedacht, sondern irgendwo abgeschrieben. Oder? Denn so unüberlegt wie du deine Gedanken zum Ausdruck >bringst, denke ich nicht, dass es Gedanken sind die dir selber gekommen sind. Sondern, dass du Dinge die du in irgend einem Kontex >aufschnappst weitererzählst, ohne selber zu überlegen, was damit gemeint sein könnte.

Hier hast du den selben Text, wie er in der neuen Evangelischen Übersetzung steht: Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen, >wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken! Denn wenn du das tust, wirst du ihn zutiefst beschämen.

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