Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Jones #6: Wo ist Gott? (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 02.08.2008 13:41 schrieb mrw:

Am 30.07.2008 00:19 schrieb jones:
Hallo Gwendolan
Auf eine Antwort würde ich mich sehr freuen

Ich hoffe, es stört Dich nicht, wenn ich auch antworte? :-)

* Wo ist Gott?

In der Fantasie der Menschen.

* Warum sieht der Mensch ihn normalerweise nicht?

Weil es keinen gibt.

* Sinn der Regelung im Umgang von Personen (etwas was logos brauchen könnte) → Sinn vom Kreuz

Verstehe ich nicht. Was ist die Frage, wo ist der Zusammenhang.

Der Kreuztod ist sinnlos. Die zehn Gebote sind dumm.

Der Sinn von Regelungen ist es, ein zwischenmenschliches Zusammenleben zu ermöglichen. Die Regeln sind demzufolge auch darauf auszurichten und nicht auf eine hypothetische Gottesfantasie.

War das die Frage?

* Teilkompatibilität vom Christentum mit der Wissenschaft

Nicht vorhanden. Es gibt nur Kompatibilität und Inkompatibilität, aber keine «Teilkompatibilität». Die Wissenschaft ist kein Selbstbedienungsladen, wo man sich aussuchen kann, was einem in den Kram passt, und den rest ausblendet.

Der einleitende Teil zum schwarzen Loch, bzw dessen Erklärung, hat noch viel Potential zur Verbesserung.

Sehr. Es ist die typische und altbekannte «Gott-der-Lücken» Argumentationsweise.

Bemerke: Trotz schwarzer Löcher ist kein Gott notwendig, um eine vollständige kosmologie aufzustellen. Die These «Gott» wird schlicht seit Jahrhunderten nicht mehr benötigt. Alle Versuche, trotzdem irgendwie daran festzuklammern sind lächerlich.

Ich musste aber etwas einleitendes schreiben, um auf den Ereignishorizont kommen zu können (den es ja gibt, du weist schon, den "Trichter").

Der Ereignishorizont ist nichts übernatürliches und nichts göttliches. Wenn Du ihn missbrauchst, um Deinen Gott darin zu verstecken, dann zeigst Du damit nur, dass eben Dein Gott ausserhalb davon, sprich im beobachtbaren Universum, keinen Platz mehr hat!

Die einfache Denkübung mit 2D und 3D soll die Idee auf vorstellbarem Niveau aufzeigen.

Dein Denkfehler: Wenn 3D auf 2D einwirkt, kann das in 2D gemessen werden. Eine wissenschaftliche Theorie kann dann korrekt einen 3D-Raum postulieren. Diese Theorie wird dann auch den Überprüfungen standhalten.

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