Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: "Beweise" für die Falschheit der Evolutionstheorie (gwendolan)

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Diskussionsbeitrag:

Am 01.07.2008 20:42 schrieb gwendolan:

1. Theoretische Physik. Antworten kann man darauf mit dem anthropischen Prinzip: Wenn es viele viele Universen gab oder gibt (gleichzeitig oder nacheinander), dann entsteht irgendwann auch mal eines, in welchem die Naturkonstanten "lebensfreundlich" sind.

2. Verstehe nicht, worauf das hinaus soll.

3. Die Lebewesen "wollen" sich nicht ausbreiten - die Gene, welche ihren Trägern eine Ausbreitung ermöglichen, überleben und breiten sich aus. Die Evolution plant nicht, gerade das verstehen Kreationisten oft nicht. Die Evolution passiert einfach. Sie hat kein Ziel.

Die Energie am Anfang des Universums (Urknall) muss irgendwo hergekommen sein (Gewisse Theorien gehen von einem sehr Energiereichen Feld aus, aus welchem Myraden von Universen entstehen) - ausser, es hat keine gebraucht. Diese Theorie erklärt es sich im Moment so, dass durch Quantenfluktuation gleichzeitig Materie und Antimaterie entstanden ist (Energiebilanz davon ist Null, dh. es braucht keine Energie dazu!), dass Antimaterie und Materie aber nicht ganz symetrisch zerfallen, weswegen ein "Rest" Materie (alle Materie des sichtbaren Universums!) übrig geblieben ist.

Alternatvie: Warum fragst du zur Abwechslung nicht einmal ihn, wie genau sein Gott vorgegangen sein soll bei der Produktion der Elementarteilchen? Wie hat er die Evolution gesteuert? Wie genau verarbeitet er die Datenmengen, wenn er unsere Gedanken liest? Und das wichtigste: Wie und wo ist er hergekommen? Und weshalb? Und wenn die Menschen und ihr Seelenheil sein zentrales Interesse sind - weswegen hat er dann ein Universum erschaffen, in welchem das erste Leben auf unserem Planeten erst nach 10 Milliarden Jahren entstanden ist?

Antwort auf diesen Diskussionsbeitrag
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Re: "Beweise" für die Falschheit der Evolutionstheorie (kreator)


Am 02.07.2008 01:52 schrieb kreator:

Erstmal danke für die schnelle Antwort!

Am 01.07.2008 20:42 schrieb gwendolan:
Alternatvie: Warum fragst du zur Abwechslung nicht einmal ihn, wie genau sein Gott vorgegangen sein soll bei der Produktion der Elementarteilchen? Wie hat er die Evolution gesteuert? Wie genau verarbeitet er die Datenmengen, wenn er unsere Gedanken liest? Und das wichtigste: Wie und wo ist er hergekommen? Und weshalb? Und wenn die Menschen und ihr Seelenheil sein zentrales Interesse sind - weswegen hat er dann ein Universum erschaffen, in welchem das erste Leben auf unserem Planeten erst nach 10 Milliarden Jahren entstanden ist?

Wie Gott die Elementarteilchen produziert, wie er die Evolution gesteuert hat etc. kann auch mein lieber Diskussionspartner nicht konkret beantworten. Er gibt mir nur zu verstehen, dass Gott allwissend & allmächtig ist (und daher das Universum formen kann, wie er will). Was die Herkunft angeht, antwortet er lediglich, dass nichts in der Welt ihm gleich ist und dass er nicht mit unseren Sinnen zu erfassen ist. Gott besteht seiner Meinung nach ewig und hat weder Anfang, noch Ende (also typisches theistisches Gerede). Zudem geht er auch davon aus, dass 10 Milliarden Jahre keine Zeit für Gott sind, gemessen an der ewigen Existenz Gottes.

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