Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: "Beweise" für die Falschheit der Evolutionstheorie (kreator)

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Diskussionsbeitrag:

Am 02.07.2008 01:52 schrieb kreator:

Erstmal danke für die schnelle Antwort!

Am 01.07.2008 20:42 schrieb gwendolan:
Alternatvie: Warum fragst du zur Abwechslung nicht einmal ihn, wie genau sein Gott vorgegangen sein soll bei der Produktion der Elementarteilchen? Wie hat er die Evolution gesteuert? Wie genau verarbeitet er die Datenmengen, wenn er unsere Gedanken liest? Und das wichtigste: Wie und wo ist er hergekommen? Und weshalb? Und wenn die Menschen und ihr Seelenheil sein zentrales Interesse sind - weswegen hat er dann ein Universum erschaffen, in welchem das erste Leben auf unserem Planeten erst nach 10 Milliarden Jahren entstanden ist?

Wie Gott die Elementarteilchen produziert, wie er die Evolution gesteuert hat etc. kann auch mein lieber Diskussionspartner nicht konkret beantworten. Er gibt mir nur zu verstehen, dass Gott allwissend & allmächtig ist (und daher das Universum formen kann, wie er will). Was die Herkunft angeht, antwortet er lediglich, dass nichts in der Welt ihm gleich ist und dass er nicht mit unseren Sinnen zu erfassen ist. Gott besteht seiner Meinung nach ewig und hat weder Anfang, noch Ende (also typisches theistisches Gerede). Zudem geht er auch davon aus, dass 10 Milliarden Jahre keine Zeit für Gott sind, gemessen an der ewigen Existenz Gottes. Und um das alles zu beweisen versucht er nun mal die Evolutionstheorie zu widerlegen, um damit die Existenz eines übernatürlichen allmächtigen Wesens rechtzufertigen.

2. Verstehe nicht, worauf das hinaus soll.

Man geht ja bei der Selektion von aus, dass sie ein zielgerichteter Prozess ist und dass diejenigen Formen, die besser zum Überleben in einer gegebenen Situation geeignet sind, gegenüber denen bevorzugt werden, die benachteiligt sind. Dies habe ich u.a. auch durch diese Website erfahren. Nebenbei gibt es auch das Konkurrenzausschlussprinzip, das besagt, dass zwei Arten nicht gleichzeitig die identische ökologische Nische besetzen können, ohne in eine Konkurrenz einzutreten, durch welche sich schließlich nur die konkurrenzstärkere behaupten kann. Als Gegenargument brachte er, die Tatsache das es auch Koexistenzen gibt, d.h., dass zwei Arten sich die selber ökologische Nische teilen. "Wiese teilen sich Lebewesen die selbe ökologische Niesche udn Jagen zu unterschiedlichen Zeiten, damit sie sich nicht in die Quere kommen, anstatt sich Konkurrenz zu machen und den anderen Auszumerzen und dann versucht noch ganz andere ökologsiche Nieschen zu besetzen?" Er sagt, dass dieses Konkurrenzausschlussprinzip, wegen genannter Koexistenzen Unsinn und das es ein zentrales Element der natürlichen Selektion ist (das damit auch Unsinn ist). Ich hoffe, dass ich es einigermaßen verständlich erklärt habe.

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Re: "Beweise" für die Falschheit der Evolutionstheorie (mrw)


Am 02.07.2008 03:17 schrieb mrw:

Am 02.07.2008 01:52 schrieb kreator:
Wie Gott die Elementarteilchen produziert, wie er die Evolution gesteuert hat etc. kann auch mein lieber Diskussionspartner nicht konkret beantworten.

Es ist ein billiger Trick, dem Partner zu zeigen, wo sein Wissen endet, um darüber hinwegzutäuschen, dass das eigene Wissen an exakt derselben Stelle endet.

Er gibt mir nur zu verstehen, dass Gott allwissend & allmächtig ist (und daher das Universum formen kann, wie er will). Was die Herkunft angeht, antwortet er lediglich, dass nichts in der Welt ihm gleich ist und dass er nicht mit unseren Sinnen zu erfassen ist. Gott besteht seiner Meinung nach ewig und hat weder Anfang, noch Ende (also typisches theistisches Gerede).

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Re: "Beweise" für die Falschheit der Evolutionstheorie (gwendolan)


Am 02.07.2008 08:44 schrieb gwendolan:

Zudem geht er auch davon aus, dass 10 Milliarden Jahre keine Zeit für Gott sind, gemessen an der ewigen Existenz Gottes.

10 Milliarden Jahre keine lange Zeit, soso. Nun ja, trotzdem: WENN Gott das Universum mit dem Menschen im Hinterkopf geschaffen hätte, DANN hätte er es als allmächtiges Wesen doch schneller haben können, nicht? ;) Ich habe gerade gestern die folgende Analogie gelesen: Wenn man die 13.7 Milliarden Jahre seit dem Urknall als 137 Fernsehfolgen a 100 Minuten einer Serie anschaut, dann tritt der Mensch in den letzten zwei Sekunden der 137. Folge auf…

Man geht ja bei der Selektion von aus, dass sie ein zielgerichteter Prozess ist und dass diejenigen Formen, die besser zum Überleben in einer gegebenen Situation geeignet sind, gegenüber denen bevorzugt werden, die benachteiligt sind.

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