Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: @knuddel&daturaRe: Werbefeldzug der «Agentur C» (gwendolan)

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Diskussionsbeitrag:

Am 01.07.2008 23:57 schrieb gwendolan:

Ich habe keine Angst, der Wahrheit ins Auge zu schauen, wenn sie sich blicken lässt. Und ich habe den Eindruck, dass soeben eine Lüge von der Wahrheit entlarvt wurde.

Überhaupt nicht. Die Wissenschaft hat keinen Grund zu Lügen. Memorystick hat ein Strohmannargument aufgebaut und es dann "widerlegt". Siehst du, die Wissenschaft behauptet überhaupt nicht genau zu wissen, wie es passiert ist. Denn:

Mit betonen auf "könnte", oder? Die Hypothesen habe ich gelesen. Wenn man es wirklich wüsste, dann stünde es doch sicher auch irgendwo.

Richtig. Aber man hat ein paar ziemlich gute Theorien. So funktioniert Wissenschaft. Wir wissen auch nicht, ob unser Universum drei, vier oder elf Dimensionen hat. Wir wissen noch nicht mal, was Materie ist. Wir wissen nicht sicher, woraus unsere Welt überhaupt besteht und schon gar nicht, weshalb. Aber wir können Theorien aufstellen, welche sich mit der empirisch untersuchbaren Realität decken, Theorien, die präzise mathematische Vorhersagen über unsere Umwelt erlauben. Theorien, die ein glaubwürdiges Bild der Realität zeigen - auch wenn sie manchmal schwer zu glauben sind (Siehe Quantenphysik etc.). Und nur weil wir irgendetwas wie z.B. die chemische Evolution noch nicht genau nachstellen konnten, sich lieber auf die epileptischen Wahnvorstellungen ziegenhütender bronzezeitlicher Wüstenpropheten zu verlassen, als auf die moderne Wissenschaft, finde ich dann doch etwas krass. ;)

Man weiss nicht wie es passiert ist und wie viel Zeit es benötigte. Es könnte doch auch innert sekundenbruchteilen passiert sein.

Naja, wenn es passiert, dann schnell (wobei: Die Bildung der Richtigen "Rohstoffe" (bestimmte Moleküle) braucht natürlich seine Zeit!).

Der richtige Blitz am richtigen Ort und es wäre Leben da, welches sich unter dem Rastermikroskop beobachten lies.

Also die Theorie mit den Blitzen ist glaub nun wirklich uralter Käse. ;) Das vertritt heute glaub kaum noch ein Wissenschaftler.

Die Zeit ist wahrscheinlich nicht das Problem.

… Für die Wissenschaftler welche die Experimente nicht hunderte von Millionen Jahren laufen lassen können ist es schon ein Problem - der richtige Vorgang zur richtigen Zeit am richtigen Ort passiert bei seltenen / unwahrscheinlichen Ereignissen eben nicht so oft… ;)

Das steht auch auf dieser Wikipediaseite. Aber wir konnten ihr bislang noch keien Leben einhauchen. Dafür braucht es vieleicht Gott.

Leben ist ein selbstreplizierendes "Ding". Ich bin ziemlich sicher, wir können das ziemlich bald zumindest nachbauen. Auf der Wikipediaseite steht überigens auch ne Menge Unsinn… z.B. "Die Entstehung sich selbst replizierender und variierender chemischer Informations-Systeme, d. h. die Entstehung der Zelle." Ein sich selbst replizierendes und variierendes chemisches Informations-System ist schon ein Stückchen RNA - da braucht man keine komplette Zelle für.

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