Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Wie kann man denken das Gott nicht lebt? (iring)

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Diskussionsbeitrag:

Am 13.09.2008 01:32 schrieb iring:

Hallo Hans

Du spannst mit Deiner Frage den Bogen enorm weit. Da wir uns nicht kennen und ich daher nicht wissen kann, was Du über die Geschichte des Volks Israel weißt, was über die des Christentums und was über die des Kommunismus, vor allem, wie Du das alles bewertest, ist die Frage nicht wirklich leicht zu beantworten. Ich jedenfalls bin überzeugt, daß Kommunismus und Christentum eine so große Nähe aufweisen, daß ich sagen möchte, daß das Christentum den Boden für den Kommunismus bereitet hat und bereiten soll. Natürlich meine ich hier nicht die vermeintlich humanen Ideale, wie sie beispielsweise von der SPD oder der Linkspartei vertreten werden, sondern vor allem die exorbitant destruktiven Ideale, nämlich die Ausrottung der Völker zum Wohl der Israeliten.

Aber ich möchte auch nicht mißverstanden werden. Ich weiß, daß mit dem Christentum viel Sch… angerichtet worden ist, ich weiß, daß es unter den Juden und unter den Christen ausgesprochen negative Elemten gibt, aber ich halte es mit der Aufklärung. Viele sind sich wegen der überaus langanhaltenden Indoktrination der Destruktivität des Christentums gar nicht bewußt. Sie sind eingeschläfert, das Grauen spielt sich unterhalb der Bewußtseinsebene ab und beeinflußt darüber nicht nur sie, sondern die ganze Menschheit. Ich sag's mal so, sie überschauen weder das Juden- bzw Christentum, noch den Kommunismus oder die Politik und können die maifiösemn Auswüchse nicht fassen.

Ich bin überzeugt, daß der sozialistische Gedanke mit dem Alten Testament geboren worden ist. Mit liefert da die Geschichte der Israeliten die Anhaltspunkte. Karl Marx, er war ein Jude, und er war Atheist, hat auf Basis des Alten Testaments seine kommunistische Gesellschaftstheorie entwickelt, die nichts anderes besagt, als den völkischen Gedanken auszurotten. Die Massenmorde, Vertreibungen, Deportationen in China und der Sowjetunion sind Dir sicher bekannt.

Nicht nur in der Sowjetunion, auch in China, eigentlich überall dort, wo der Kommunismus grassierte, gelten Patrioten als das bevorzuge Feindbild. Die Antifa würde ihren Lebensnerv verlieren, wenn es keine Patrioten gäbe, oder wie es ein Kommunist ausgedrückt hat: Man muß Kommunist sein, um den Faschismus zu bekämpfen! Um diese Sache abzuschließen: meiner Ansicht nach ist die Sichel in der Sowjetflagge das Symbol Jahwes. Hast Du Solschenyzin gelesen?

Das israelitische Weltbild war das der Scheibenerde. Im Grunde hat Jesus nichts Neues geschaffen, sondern lediglich die alten Ideale der Israeliten in abgeschwächte Worte gegossen. Dem Sinne nach wollte er dasselbe. Er berief sich explizit auf Jesaja und auf Moses! Jesus sagte auch, daß er nicht gekommen sei, um das Gesetz (des Moses) aufzulösen, sondern um seinen Bestand zu sichern. Kein „Tüttel“ würde daran geändert werden, bis nicht alles geschehen sei.

Was die ersten Christen an der Lehre der Israeltien verändert haben, war, daß sie Gott allgemeingültig gemacht haben. Das war eigentlich alles. Das Weltbild haben sie beibehalten, was wir ja auch am Mittelalter ablesen können.

Tatsächlich halte ich das Juden bzw. Christentum für eine Verschwörung. Gott ist nur für das "dumme" Volk gedacht und um sich dahinter zu verstecken. So lassen sich die destruktiven Ideale auf eine höhere Macht zurückführen, und kann den Verdacht mit dem Vorwurf begegnen, der Ankläger der Juden oder Christen würde Gott lästern!

Die Gläubigen werden von der Elite benutzt. In den USA ist das sehr deutlich. Die Prediger können Präsidenten stützen oder stürzen. Das erleben wir gerade wieder. McCain beschwört christliche Werte, und schon hat sich das Blatt gegen Obama gewendet.

Ich denke, weder hat Moses an Gott geglaubt noch Jesus. Das Judentum ist "die" jüdische Weltverschwörung. Viele bekannte Männer wußten darum, z.B. Winston Chruchill!

Und ja, die frühen Christen waren Atheisten. Sie waren von Jesus eingeschworen worden, damit, daß er ihnen unter vier Augen die Gleichnisse auslegte, während er das dumme Volk narrte, sagte: sie haben Augen und sehen nicht, Ohren, und hören nicht.

Also wie gesagt, Deine Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Ich müßte dafür sehr ausführlich werden.

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Kommunismus und (Juden-/) Christentum [ Re: Wie kann man denken das Gott nicht lebt? ] (mrw)


Am 13.09.2008 11:12 schrieb mrw:

Hallo Iring

Mir fällt in Deinem Beitrag vor allem auf, dass Du oft von einem Punkt zum anderen springst, ohne logischen Zusammenhang, und ohne dass Du die eine noch die andere Behauptung ausreichend begründen würdest. Manchem kann ich zustimmen, vieles ist einfach nur falsch.

Im Detail:

Am 13.09.2008 01:32 schrieb iring:
Ich jedenfalls bin überzeugt, dass Kommunismus und Christentum eine so grosse Nähe aufweisen,

Diese Meinung teile ich im Ansatz auch. Die Vorstellung vom Paradies entspringt sicher dem alten Testament. Man hat das Paradies des Jenseits in ein (Arbeiter- und Bauern-) Paradies im Diesseits verlagert. Einige der Ideen, die Jesus verbreitet hat, sind wohl zumindest im Ansatz kommunistisch, seine vagabundierende Gruppe mit den Jüngern könnte man mit einer Kommune vergleichen. Auch die Vorstellung, dass man eine positive Veränderung gewaltsam erzwingen könne, entspricht durchaus den Vorgaben der Bibel, sowohl im alten (Angriffskriege zur Eroberung des «gelobten Lands», sowie die unbarmherzige Ausrottung Andersdenkender), wie auch im neuen Testament (blutige Kreuzigung als symbolische Revolution, Höllendrohungen für Abweichler, grausames Endgericht für «Verräter»).

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Re: Wie kann man denken das Gott nicht lebt? (hans)


Am 13.09.2008 19:38 schrieb hans:

Hallo iring

Da hast Du aber auch wirklich nichts ausgelassen. Ob das Christentum, das ja in seiner frühen Form stark kommunistisch angelegt war, nun der Vorläufer des "modernen" Kommunismus war,das zu beweisen ist sicherlich nicht ganz leicht. Teilungsgerechtigkeit, die natürlich auch immer noch die eigenen Bedürfnisse befriedigt, hat es vermutlich schon bei unseren steinzeitlichen Vorfahren gegeben und wir finden sie auch heute noch in allen traditionellen Stammeskulturen. Ich würde fast behaupten wollen, daß das Christentum auch hier das Rad nicht erst erfinden mußte. Daß Menschen gerne teilen, aber sich nicht gerne etwas nehmen lassen, das sehen wir an allen Kindern dieser Welt, und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es sich um Christen, Juden, Himba oder um Buschleute und Eipo handelt. Es ist doch viel mehr so, daß sich das Christentum auch über die Jahrhunderte stark verändert hat und heute sehr viele Gesichter aufweißt. Wir sind seit gut 200 Millionen Jahre Säugetiere und seit gut 5 Millionen Jahre Exemplare der Spezies Homo und da wird von vielen Gläubigen und Ungläubigen so getan, als ob allein die christliche Religion die menschliche Natur bestimmen würde. Da wird von der einen Seite alles großartige dieser Welt dem Christentum zugeschrieben und der vermeintlichen Gegenseite fällt dann nicht mehr ein, als alle Übel dieser Welt dem Rabbi aus Nazareth und seiner Bewegung in die Schuhe zu schieben. Was die jüdische Weltverschwörung angeht, so haben doch die Nazis ungewollt den Beweis geliefert, daß es sie nicht gegeben hat. Hitler hat doch den Juden unterstellt, daß sie über die englische und amerikanische Regierung an einer Weltverschwörung arbeiten und gleichzeitig hatte dieser Dummkopf den Engländern und Amerikanern vorgeworfen, warum, wenn sie so zivilisiert sind, sie denn nicht alle Juden bei sich aufnehmen würden. Daß er sich dadurch selbst widerlegt hat, hat er nicht mal bemerkt. Aber eines hat sich bis heute nicht geändert, das ist die Tatsache, daß es Sündenböcke und Tugendböcke gibt und daß es desweiteren Schafe gibt, die ihrer bedürfen. An dieser Tatsache wird auch die beste Aufklärung der Welt nichts ändern. Gruß Hans

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