Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Naher Osten und [Re: Ödipus und die Griechen, Integration von Fremden] (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 23.09.2008 12:50 schrieb mrw:

Am 21.09.2008 20:48 schrieb hans:
Ich glaube nicht, daß mein Beitrag unpassend war, da ich ja dezidiert von der Neurobiologie gesprochen habe. Deine zweite Interpretation bezieht sich aber doch mehr auf die Physik.

Das Eine schliesst das andere ja nicht aus. Erkenntnisse über unsere Erkenntnis, unser Denken und Wollen, erwarte ich aus der Neurobiologie. Erkenntnisse über den Determinismus aus der Fysik.

es wird aber am Reiz des Mythos und auf seinen Einfluss auf die abendländische Kultur vermutlich wenig ändern.

Ja, klar.

Wenn mir die Wissenschaftler alles über Thomas Mann sagen könnten, dann wird das an seiner Bedeutung für die Literatur vermutlich auch nichts ändern.

Natürlich nicht. Aber «alles» über Thomas Mann dürfte ohnehin eine beinah unendlich grosse Menge sein. Mehr noch: Dadurch, dass das Wissen um das Wissen um Thomas Mann auch wieder Wissen über Thomas Mann ist, handelt es sich um eine positive Rückkopplung, die sich ins unendliche erstreckt.

Dem Zauberberg und den Buddenbrooks ist die literaturgeschichtliche Bedeutung nicht mehr zu nehmen. Dass wir den Mythos aus immer neuer Perspektive betrachten, widerlegt meine Theorie nun wirklich nicht, da wir mit dem Mythos und seinen verschiedenen Interpretationen ja aufwachsen.

Meine aber auch nicht. ;-)

Unabhängig davon, ist er aber ein kulturelles Erbe und bleibt wie Bach auch davon unberührt, ob Du ihn magst oder nicht.

Logisch.

Die kulturelle Prägung ist ja keine endgültige Programmierung,

Schön, dass wir und endlich einig sind. :-)

sie ist es auch deshalb nicht, weil man sie nicht mehr einfach so löschen kann.

«Einfach so» nicht, mit etwas Aufwand aber weitgehend schon, zumindest lässt sie sich «umprogrammieren».

Wie lange würde wohl eine Buschmann oder ein Yanomami überleben, wenn er sich Deinen Individualismus zum Vorbild nehmen würde.

Das hängt ausschliesslich davon ab, ob seine Gesellschaft das akzeptiert oder nicht.

Was Israel angeht, so respektiere ich Deine Ansichten, wenn ich persönlich auch eine Zweistaaten-Lösung vorziehen würde, und wenn ich in Deiner neuen «Weltordnung» mehr Unrecht als Recht sehe.

Das finde ich ein interessantes Thema, da möchte ich gern weiter gehen.

Wie stellst Du Dir denn eine «Zweistaatenlösung» vor? Wenn die Palästinenser dabei in zwei schmale Streifen links und rechts von Israel gepresst werden, kann hieraus wohl nie ein dauerhafter Friede entstehen.

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