Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: An die Christen (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 21.04.2008 11:56 schrieb mrw:

Zur Heilung habe ich einen neuen Artikel verfasst:

Der Glaube hat mich geheilt!

Am 20.04.2008 12:01 schrieb mysli:
Doch: Gott vergibt!

Wenn das wahr wäre, würden die Menschen wieder im Paradies leben. Tatsache ist: Wir leben nicht im Paradies, sondern in einer ganz und gar nicht perfektem Welt.

Ein ach so toller Gott soll die Welt erschaffen haben, dabei immer wieder festgestellt haben, dass es noch nicht so gut war darum hat er am Ende die Menschen geschaffen, die alles noch ganz versaut haben. Ich finde, allein das ist schon eine ziemlich dumme Geschichte. Dann kommt es noch besser (oder schlimmer, wie man's nimmt): Weil wir offensichtlich nicht in eine Paradies leben, mussten die Erfinder des Schöpfungsmärchens zu einem weiteren Trick greifen. Nun sollen die ersten Menschen schuld daran sein, dass die gesamte Menschheit wegen deren angeblichem Versagen in die Wüste einer scheinbar durch Evolution entstandenen nicht perfekten Welt verbannt wird.

Aber: Gott hat den angeblichen Fehler von Adam und Eva den Menschen niemals vergeben, denn sonst würden wir wieder im Paradies leben! Nichteinmal das blutige Menschenopfer von Jesus hat etwas bewirkt. Hätte Jesus die Menschheit tatsächlich von der Erbsünde erlöst, würden wir heute wieder im Paradies leben.

Wieviele Beweise verlangst Du eigentlich noch dafür, dass die Bibel nur eine Erfindung ist, und eine «Erlösung» nie stattgefunden hat?!?

Jesus hat ein vorbildliches Leben geführt.

Er war ein arbeitsloser Schnorrer. Würden alle Menschen so leben, wie Jesus, würde die Menschheit verhungern. Ausser, jeder könnte Wasser in Wein verwandeln und Fische herzaubern.

Den Artikel habe ich gelesen und er überzeugt mich nicht! Eure Argumente sind ziemlich an den Haaren herbeigezogen.

Ich lege nur die Betonung anders. Die Christen sehen nur die guten Seiten von Jesus, also muss ich mal auf die dunklen Stellen hinweisen.

Die Art, wie ich lebe, hat sehr viel mit meinem Glauben an Gott zu tun. Man kann Glauben und Alltag nicht trennen, das ist eine Einheit. Du agierst ja auch in deinem Alltag als Atheist, oder?

Nein, in meinem Alltag agiere ich als Mensch. Wenn nicht zufällig das Gespräch auf das Thema Religion kommt, merkt man mir den Atheisten nicht an.

Die Evangelien können durchaus als historisch gelten.

Dazu gibt es auch andere Ansichten. Die Evangelien an sich können schon als historisch gelten, aber ihr Inhalt nicht.

Vergleiche hierzu: Karlheinz Deschner, «Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe».

Und für Christen ist die Auferstehung der einzige Grund zu glauben!

Nur ist bereits die Sache an sich, die Kreuzigung sinnlos, weil die Vorstellung, es brauche eine Erlösung, falsch ist.

Ganz abgesehen davon, dass die Menschheit seither kein bisschen «erlöster» ist.

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