Atheismus in der Schweiz
Diskussion

In der Vergangenheit leben [Re: Warum nicht der Islam?] (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 11.03.2009 20:08 schrieb mrw:

Am 10.03.2009 18:33 schrieb wellah:
Hexenverbrennung

Hör auf in der Vergangenheit zu leben ;-)

Wenn's nur die Vergangenheit wäre …

Ganz abgesehen davon: Man muss die Vergangenheit aufarbeiten und die Lehren für die Zukunft daraus ziehen (ausser natürlich, man ist Nihilist, wellah, und glaubt nicht an die Zeit ;-)). Dieser Einwand kommt mir so vor, als wole jemand die Neonazis rehabilitieren, indem er darauf verweist, dass der Völkermord des dritten Reichs der Vergangenheit angehöre.

Aktuelle Zeitungsberichte:

«Die katholische Kirche in Brasilien exkommuniziert ein neun Jahre altes Mädchen, das nach einer mutmasslichen Vergewaltigung durch ihren Stiefvater ihre Zwillinge abgetrieben hatte.» (Quelle: 20min, 04.03.2009)

Das ist es also, was die katholische Kirche heute noch unter Opferschutz und Nächstenliebe vorstellt. Besonders bedenklich, wenn man hört, was die Klinikdirektorin Fatima Maia dazu sagte: Die Schwangerschaft habe ein ernstes Risiko für das Mädchen dargestellt, ihre Gebärmutter könne kein Kind halten, geschweige denn zwei Kinder.

Wem das noch nicht reicht, die Sache mit der Pius Bruderschaft haben wohl alle mitbeklommen, z.B. im Tagesanzeiger vom 25.01.2009. Seither sind die Anfragen für unseren Kirchenaustrittsbriefgenerator sprunghaft angestiegen.

Aber noch nicht genug, gerade vor wenigen Tagen las ich im Heise-Ticker: «Katholische Kirche nimmt exkommunizierte Anti-Computer-Sekte wieder auf»

Also von wegen «Vergangenheit».

Und wem das nicht genügt, kaufe sich bitte über unseren Bücherladen: Karlheinz Deschner, «Kriminalgeschichte des Christentums»: Band 1: «Die Frühzeit», Band 2: «Die Spätantike», Band 3: «Die Alte Kirche», Band 4: «Das Frühmittelalter», Band 5: «Das 9. und 10. Jahrhundert», Band 6: «Das 11. und 12. Jahrhundert», Band 7: «Das 13. und 14. Jahrhundert», Band 8: «Das 15. und 16. Jahrhundert. Vom Exil der Päpste in Avignon bis zum Augsburger Religionsfrieden», Band 9: «Mitte des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Vom Völkermord in der Neuen Welt bis zum Beginn der Aufklärung»

(Und bevor eine Diskussion startet: Die Verweise zeigen auf relativ neutrale Nachrichtenportale, ähnlich Wikipedia, keine Meinungsmache, und sie sind als Quellenangabe zulässig.)

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Re: In der Vergangenheit leben [ Re: Warum nicht der Islam? ] (uto)


Am 13.03.2009 10:07 schrieb uto:

Hexenverbrennung

Hör auf in der Vergangenheit zu leben

Wenn's nur die Vergangenheit wäre …
Ganz abgesehen davon: Man muss die Vergangenheit aufarbeiten und die Lehren für die Zukunft daraus ziehen (ausser natürlich, man ist Nihilist, wellah, und glaubt nicht an die Zeit ). Dieser Einwand kommt mir so vor, als wole jemand die Neonazis rehabilitieren, indem er darauf verweist, dass der Völkermord des dritten Reichs der Vergangenheit angehöre.

Wenn du heute der RKK die Hexenverbrennung vorwirfst ist das ja, als ob du dem heutigen Deutschland die Naziverbrechen vorwirfst. Genau so wie der Durchschnittsdeutsche das Naziregime verurteilt, verurteilt der Durchschnittskatholik huete die Hexenverbrennungen.

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