Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Re: Re: Re: Re: Menschenklonung - Deine Meinung? (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 30.05.2005 09:47 schrieb mrw:

Am 2005-05-28 15:41:32 schrieb morgenstern: >
Am 2005-05-26 16:52:56 schrieb Pegasos:
Bin gespannt,
wie das RKK- und ähnlich patriarchistisch
orientierte Christen (maskuline Form Absicht)
verdauen, wenn man ihnen erklärt, dass
eigentlich die Frau Überbringerin des
"göttlichen Funkens" ist.

Noch was: Selbst beim Klonen und künstlicher Befruchtung: Ohne Frau geht's nicht, austragen muss es immer noch eine Frau!

Das ist genau der Punkt, den ich bei der
Wissenschaft aufs Schärfste kritisiere, diese
"erst mal machen, dann schauen, obs
schadet"-Einstellung.

Dem muss ich widersprechen!

Verwechsle nicht Wissenschaft und Technik. In der Wissenschaft werden die Grundlagen dieser Welt erforscht. Dazu gehört unter anderem auch das Potential zur Atombombe. Trotzdem darf es für die Wissenschaft keinerlei Einschränkungen geben, sonst enden wir bald wieder bei Denkverboten.

Anders ist es bei der Technik, der Anwendung der wissenschaftlichen Grundlagen. Hier kommt die Ethik ins Spiel, nicht früher!

Ganz abgesehen davon, dass ein Wissenschafter bei der Grundlagenforschung unmöglich an alle möglichen künftigen Anwendungen seiner Resultate denken kann.

Die Physik beispielsweise
benötigte Hiroshima/Nagasaki, um sich bewusst zu
werden, dass Forschung eben Hand in Hand mit Ethik
gehen muss, um Katastrophen zu vermeiden.

Nicht Forschung, sonder Technik! Auch hier: Es gibt keinen Grunf, weshalb Einstein seine Theorie, dass Masse und Energie sich ineinander überführen lassen können, hätte verheimlichen sollen. Aber ob man dieses Wissen dann zum Bau von Atombomben brauchen soll, dass ist die Frage.

DU WIRST IN DER HÖLLE BRATEN!" :)

Die Hölle ist dort, wo Religion regiert.

Du sprichst aber mit deiner Aussage einen weiteren
Grund an, warum der christliche Gott ein Sadist
sein muss. Einerseits wurden wir wegen der
Erbsünde, die Adam und Eva begangen haben, aus
dem Paradies verstossen, andererseits trägt uns
dieser Gott auf, genau diese Form der Sünde
wieder und wieder zu begehen ("seid fruchtbar und
mehret euch").

Nicht ganz, die Erbsünde war nicht der Sex, ich glaube erst die katholische Kirche hat den Sex zur Sünde erhoben, sondern der Forschungsdrang. Adam und Eva haben gegen das Wissenschaftsverbot verstossen und die Früchte vom Baum der Erkenntnis genossen. Sprich: Bleib blöd, sonst fällst Du von Gott ab. Das ist offenbar unser Problem ;-)

Zur Marktwirtschaft:

Angerichtete Schäden kann man ganz einfach beziffern: Die Geldsumme, die der Ausstoss einer Tonne CO2 kosten sollte, muss einfach der Summe entsprechen, die es kosten würde, mit heutiger Technologie diese Tonne wieder zu binden.

Ja, das wird teuer…

Umsetzen kann man das mit zwei Methoden: Entweder der Konsument achtet auf Umweltverträglichkeit, dann kriegt Umweltschutz einen klaren Marktwert. Dies geschiet bereits, allerdings zu einem zu kleinen Teil. Andererseits muss der Staat halt einen künstlichen Preis für Umweltschäden schaffen.

Ziemlich psychodelisch. Ist das Kunst aus dere Psychiatrie?

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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Menschenklonung - Deine Meinung? (Pegasos)


Am 30.05.2005 16:54 schrieb Pegasos:

Das ist genau der Punkt, den ich bei der
Wissenschaft aufs Schärfste kritisiere, diese
"erst mal machen, dann schauen, obs
schadet"-Einstellung.


Dem muss ich widersprechen!

Verwechsle nicht Wissenschaft und Technik. In der
Wissenschaft werden die Grundlagen dieser Welt
erforscht. Dazu gehört unter anderem auch das
Potential zur Atombombe. Trotzdem darf es für
die Wissenschaft keinerlei Einschränkungen
geben, sonst enden wir bald wieder bei
Denkverboten.

Es ist m.E. nicht ganz so absolut. Die Ethik kann auch in die Wissenschaft hereinspielen und für sie relevant sein, wenn dabei empfindsame Lebewesen zu Schaden kommen (können). Embryonen befinden sich da in einer ziemlich unsicheren und strittigen Grauzone, da sie sich einerseits eindeutig bei richtiger Behandlung zu einem vollständigen menschlichen Organismus entwickeln können, andererseits jedoch nicht empfindsamer sind als eine Amöbe (wenn es um Stammzellen geht).

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