Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Re: Nun, es gibt offenbar doch bessere Beweise als man das häufig wahrhaben will... (Sticky)

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Diskussionsbeitrag:

Am 23.09.2005 14:41 schrieb Sticky:

Ich habe mal kurz drübergeschaut: Pro-christliches "Archäologen-Forum" mit dem Bestreben, die christliche Geschichte archäologisch zu beweisen. Ein wirklich lustiger Fehler ist mir dabei aufgefallen: "The soldiers, making certain that Christ was dead, pierced His side and out flowed blood and water, separated, a sure sign of death."

Zu deutsch: Die (römischen) Soldaten, die sich versichern wollten, dass Jesus wirklich gestorben ist, pieksten ihm in die Seite, und Blut und Wasser flossen separat aus ihm raus; EIN SICHERES TODESZEICHEN!

Aus medizinischer Sicht kann man ohne Übertreibung behaupten: Wenn ein "Leichnam" aus einer Wunde so blutet, wie in der Bibel beschrieben, ist er alles andere als tot! Dazu ist ein Blut-DRUCK notwendig, der bei Herzstillstand wegfällt! Und als Feuerwehrmann und Rettungssanitäter habe ich mehr als genug Leichen gesehen, um so etwas ruhigen Gewissens zu behaupten. Somit liefern die Schriften, wie auch die zeitgenössischen Darstellungen des gekreuzigten Jesus selbst den Beweis, dass Jesus, sofern er tatsächlich gelebt hat, nicht am Kreuz gestorben ist. Und somit erübrigt sich auch die "Wiederauferstehungs"-Geschichte!

Eine gute und wissenschaftlich nachvollziehbare These wäre folgende:

Archäologische Ausgrabungen und wissenschaftliche Untersuchungen altrömischer Artefakte bewiesen, dass Alaun schon 350 v. Chr. von den Römern als Brandschutzmittel in den hölzernen Hausbaustoffen verwendet wurde. Alaun, angesetzt mit Essig(!) hat eine interessante Wirkung im menschlichen Körper: Alaun lässt einen Menschen in ein todesähnlichen (tief-komatösen) Zustand fallen und macht ihn schmerzunempfindlich! Bevor Jesus angeblich am Kreuz "gestorben" sein soll, bat er um ein wenig zu trinken, in dem er sagte: "Mich dürstet"! Ein römischer Soldat nahm einen Schwamm und tränkte ihn in mit Essig(!) angesetztes Wasser, spiesste diesen auf und liess Jesus daran saugen. Was, wenn dieses "Essig-Wasser" zusätzlich mit Alaun angesetzt gewesen wäre?

Die ganze Kreuzigungsgeschichte stimmt hinten und vorne nicht! Man muss auch bedenken, welchen Sinn die Kreuzigung haben sollte: Der Gekreuzigte sollte an seinem Kreuz verwesen. Damit wurde der Dellinquent für seine Taten noch über seinen Tod hinaus gedemütigt! Dann war der Tod am Kreuz auch schleichend und dauerte mehrere Tage. Jesus hätte aber nach der Bibel gerade mal 2 - 4 Stunden am Kreuz gehangen. Und dass man den Angehörigen erlaubt hatte, Jesus sofort nach seinem Tod vom Kreuz nehmen und bestatten zu dürfen, sprach völlig gegen das damals vorherrschende römische Besatzungsrecht!

Wenn überhaupt, lässt dies alles nur eine logische Schlussfolgerung zu: Jesus hatte Helfershelfer, die seinen "Tod" inszenierten!

Gruß: Sticky

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Re: Re: Re: Nun, es gibt offenbar doch bessere Beweise als man das häufig wahrhaben will... (Pegasos)


Am 24.09.2005 18:59 schrieb Pegasos:

Die ganze Kreuzigungsgeschichte stimmt hinten und
vorne nicht! Man muss auch bedenken, welchen Sinn
die Kreuzigung haben sollte: Der Gekreuzigte
sollte an seinem Kreuz verwesen. Damit wurde der
Dellinquent für seine Taten noch über seinen
Tod hinaus gedemütigt! Dann war der Tod am Kreuz
auch schleichend und dauerte mehrere Tage. Jesus
hätte aber nach der Bibel gerade mal 2 - 4
Stunden am Kreuz gehangen.

Stimmt, eigentlich blieb der Gekreuzigte noch ein paar Tage da hängen, damit die Vögel was zu essen hatten… äh… damit alle sehen konnten, was mit Verbrechern in dieser Stadt gemacht wird. Soviel ich weiß, wurde das auch im Mittelalter noch so praktiziert.

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