Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Glauben kulturbedingt? oder doch universell wie die wissenschaft? (ckrulez)

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Diskussionsbeitrag:

Am 28.01.2005 15:18 schrieb ckrulez:

Es ist also ein
Rückschluss aus Erfahrung. Ich glaube an Gott,
weil ich ihn ERFAHREN habe. (erfahrung und etwas
erfahren sind miteinander verwandt;-)
Falsch. Du hast Erfahrungen gemacht, das ist unbestritten, aber Du projizierst diese auf Dein
kulturelles Umfeld und Deine persönliche (seit dem Kleinkind- alter indoktrinierte) religiöse
Vorstellung! Wärst Du in Indien geboren, hättest Du dieselben Erfahrungen mit den
indischen Göttern gemacht, wärst Du in Tunis geboren, wäre es Allah gewesen. Dein
Glaube ist das Resultat Deines Umfelds!

Von wo willst du das wissen? Ich könnte Thailänder, Indianer oder was auch immer sein. Das ist eine reine Behauptung (du hast zwar recht, meine Eltern waren, sind Christen und selbstverständlich habe ich einiges mitbekommen. Jedoch nicht „du darfst das nicht“, „tu das nicht“, „Spass ist Sünde“, und was es sonst noch für Vorurteile gibt sondern: „Gott liebt dich“, „Gott will eine Beziehung mit dir“, „Gott will nur das Beste für dich“, „wir lieben dich“, „du musst niemanden etwas bewiesen, Gott akzeptiert dich so wie du bist, er hat dich schliesslich so erschaffen“, etc.) Aber ich bin nicht wegen dem Christ geworden. Aber es hat sich im entscheidenden Moment, natürlich auf meine Entscheidung ausgewirkt. Ich habe während einer meiner zahlreichen dämonischen Attacken, die ich erlebt habe nicht nach Buddha oder Cali oder Manitu gerufen. sondern nach Jesus, weil er im Gegensatz zu den (eingebildeten) Göttern die Macht hat, Dämonen zu vertreiben. (Und es funktionierte auch ;-) Ich war in dieser Zeit zuvor 1 1/2 Jahre Agnostiker gewesen (viel. gibt es ein höheres Wesen, es schert sich aber einen Dreck um die Menschheit, das Leben ist durch Zufall entstanden (so viele wissenschaftler können nicht irren (ups, konnten es doch)) und habe mich aufgrund meiner Zugehörigkeit zur Heavy- Metal- Szene in Richtung Okkultismus bewegt. Ich habe mir z.B. gezielt „Hass“ „angesungen“ …und es klappte vorzüglich, ich war weltmeister im hassen. Und wen unser Klassendepp mal wieder weinen musste, weil wir ihn zur Sau machten, dann freute ich mich. Jetzt könnte ich ihn nicht plagen, auch wenn er mich noch nervt (nerven würde, bin seit 1 Jahr fertig mit der Schule). Ich bring es einfach nicht übers herz. Es ist NICHT ein nicht tun, weil es in der Bibel steht, sondern ein nicht KÖNNEN. Vor meiner Bekehrung war ich jähzornig und hatte mich nie im Griff. Danach war das wie weg. Natürlich bin noch ab und zu wütend, aber 1. weniger häufig, weniger intensiv und vor allem kontrolliert!

Im übrigen, hab ich mich(offenbar ganz im Gegensatz zu dir, denn du setzt alle Religionen auf eine Ebene, alle sind Wahrheit zerstörend) mit den verschiedenen Theologien auseinander gesetzt. in jeder Religion gibt es gute Ansätze, wie man das Leben gut und richtig leben kann. Doch alle ausser dem Christentum, bleiben eine Theorie und scheitern bei der praktischen Anwendung.

Ich wage diese Behauptung, weil ich einen Mann (Klaus) kenne, der sämtliche grosse Religionen (ausser dem Islam) selber gelebt hat. Er war zuvor in einer katholischen Familie aufgewachsen, wobei seine Mutter Okkultistin war und ihn Satan weihte. Aufgrund seiner schwierigen Kindheit (er wurde jeden Tag blutig geprügelt von seiner eigen Mutter) wurde er unertragbar und einem katholischen Priester übergeben. Dieser war aber auch Okkultist und stellte Klaus unter seinen Bann und vergewaltigte ihn jeden Abend; 6 Jahre lang. (Für ihn waren Christen also schlicht gesagt :Arschlöcher) Danach zog er fort wurde leader einer rockband, kam in Folge der 60er Bewegung in die Drogenszene, und schlitterte mehrmals haarknapp am Tod vorbei (Überdosis, Kältetot, Depressionen → Suizidversuche) Während dem Studium kam ein indischer guru an seine Uni, welcher ihn so faszinierte, dass er mit ihm mit nach indien ging. Er praktizierte dort Hinduismus, meditierte stunden, tage-lang. Er erarbeitete sich so übernatürlcihen Fähigkeiten (Sich unsichtbar machen, die Seelen anderer Menschen sehen, magische „Tricks“, Schlangenbeschwörung, etc.) und wurde selber Guru. Er lehrte den Hindus, nach wenigen Jahren am Calitempel in Calcutta (Cali ist die Todesgöttin und als solche die „mächtigste“ unter den Hindugöttern). Ein Europäer ambedeutesten Tempel der Hindu ist Guru! (btw. Yoga ist praktiziren von Hinduismus) Als er nach den neun Jahren merkte, der hinduismus funktioniert nicht in der praktischen Umsetzung (u.a. nachdem er körper und Geist vollständig trennte und er nicht daraufhin mit nach mit Mutter Theresa kontakt aufnahm, welcher er aber spirituell unterlegen war!) bekehrte er sich zum Buddhismus und ging zum strengsten buddhistischen Meister in ganz SE-Asien. Nach nicht mal einem Jahr durfte Klaus als einziger bis auf einen Meter an den Meister heran treten, alle anderen Mönche mussten drei Meter Abstand bewahren! (was natürlich die Eifersucht der anderen Mönche hervorrief, hielten sie sich doch z.T. seit Geburt in diesem Kloster auf!) Klaus fiel aber auf, dass selbst sein Meister bei der Umsetzung seines Glaubens verfehlte (er war z.B. jähzornig). (Im Buddhismus geht es darum, durch Meditation sein Karma derart stark zu machen, dass man den Versuchungen der Welt wiederstehen kann). Da dies weder bei ihm, den anderen Mönchen und eben nicht mal beim Meister gelang, hängte er den buddhismus nach 3 1/2 Jahre an den Nagel. Den Islam hat er nie ausprobiert, weil er die Seelen der Moslems sah und die voller Hass waren. Er sehnte sich jedoch nach Liebe, da er die ja noch nie erfahren hat. (nicht die sexuelle, sondern die beziehungsbezogene) Danach suchte er die Wahrheit im indianischen okkultismus Süd Amerikas. Dort wurde er in einem Bus jedoch entführt und sollte hingerichtet werden. In dem Moment stürmten irgendwelche Indianer aus dem Dschungel hervor, worauf alle ausser Klaus flüchteten und er überlebte. Als er in die Schweiz zurück kam, sagten ihm seine zwei Kolleginnen, dass sie für ihn gebetet hatten und zwar mit Zeitverschiebung genau in diesem Moment, als die Indianer Klaus retteten. War natürlich reiner Zufall. ;-)

Danach probierte er das Christentum aus (nach dem Motto hab eh nichts zu befürchten). Um es kurz zu machen nach einem Exorzismus und einer guten Predigt, sowie zwei gegenattacken Satans (hatte offenbar nicht freude daran, dass Klaus die Seite wechselte) bekehrte er sich und wurde Christ.

Die Veränderungen sind bemerkenswert. Er konnte seiner Mutter vergeben, er konnte dem Priester vergeben, der ihn 6 Jahre lang vergewaltigt hatte (sag mir einen Menschen, der nur aufgrund einer Textstelle in einem Buch einem andern eine solche Tat vergeben kann und will!); beide bekehrten sich übrigens danach. Klaus lebt z.z. in Fribourg (CH) und ist Lehrer. Sein Glaube an Jesus bringt ihm viel ärger mit der Schulbehörde und den Eltern ein, die Einnahmen seiner Reden und seiner Bücher kommen vollumfänglich Hilfswerken zu gute. Er hat also keine Vorteile, werder finanziell noch durch Ansehen und somit keinen Grund falsche Sachen zu erzählen (was man ihm ja durchaus vorwerfen könnte). Natürlich, kann er und erst recht ich, das alles nicht beweisen (darüber wird im Thema zuvor diskutiert) Zumindest historisch kann man aber seine Lebensgeschichte nachforschen und erkennen, dass sie chronologisch mit seiner geographischen Anwesenheit übereinstimmt. Seine Bekannten bezeugen, dass er ach seiner Bekehrung zum Christen ein völlig anderer Mensch geworden sei.

Um nochmals auf deinen Anfangskommentar zurück zu kommen: Es stimmt, dass unser Umfeld uns beeinflusst. Das Umfeld der heutigen Welt (und damals auch nicht mehr) ist aber mehrheitlich materialistisch (atheistisch) und nicht christlich beeinflusst. In der Schule wird ET als Tatsache gelehrt, obwohl man den Ursprung des Seins gar nicht beweisen/ falsifizieren kann, überall wird für Freizügigkeit (Sex, Drogen) gepredigt skandiert. In Alltag wird über Gläubige gelästert. Vorurteile werden gepflegt und gehegt wo's nur geht. Wenn man das alles betrachtet ist eins klar: wenn etwas indoktriniert wird, dann das, dass es keinen Gott gibt, das die Bibel ein märchenbuch ist und dass falls es doch einen Gott gibt dieser Menschenhassend ist, den sonst gäbe es ja kein Leid. Solchen Einflüssen sind auch Kinder mit christlichen Eltern ausgesetzt (also ich auch). Nach deiner Logik müsste ich also auch atheist (oder höchstens Agnostiker, garantiert kein Christ) sein, denn die Indoktrinierung wie sie in der heutigen Zeit durch die Gesellschaft praktiziert wird, übersteigt das Ausmass der Indoktrinierung durch christl. Eltern bei weitem!

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Re: Glauben kulturbedingt? oder doch universell wie die wissenschaft? (mrw)


Am 31.01.2005 15:10 schrieb mrw:

Am 2005-01-28 15:18:03 schrieb ckrulez: >

Es ist also ein
Rückschluss aus Erfahrung. Ich glaube an Gott,
weil ich ihn ERFAHREN habe. (erfahrung und etwas
erfahren sind miteinander verwandt;-)
Falsch. Du hast Erfahrungen gemacht, das ist unbestritten, aber Du projizierst diese auf Dein
kulturelles Umfeld und Deine persönliche (seit dem Kleinkind- alter indoktrinierte) religiöse
Vorstellung! Wärst Du in Indien geboren, hättest Du dieselben Erfahrungen mit den
indischen Göttern gemacht, wärst Du in Tunis geboren, wäre es Allah gewesen. Dein
Glaube ist das Resultat Deines Umfelds!


Von wo willst du das wissen? Ich könnte
Thailänder, Indianer oder was auch immer sein.

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Re: Glauben kulturbedingt? oder doch universell wie die wissenschaft? (datura)


Am 16.02.2008 20:43 schrieb datura:

Aber ich bin nicht wegen dem Christ geworden. …… .Ich habe während einer meiner zahlreichen dämonischen Attacken, die ich erlebt habe nicht nach Buddha oder Cali oder Manitu gerufen. sondern nach Jesus, weil er im Gegensatz zu den (eingebildeten) Göttern die Macht hat, Dämonen zu vertreiben. (Und es funktionierte auch ;-)
Ich war in dieser Zeit zuvor 1 1/2 Jahre Agnostiker gewesen …. .

Mich interessiert wahnsinnig, was so eine "dämonische Attacke" war das? Wie äußert sich diese Attacke? Gibt es einen Unterschied zur Epilepsie?

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