Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Unnötige Mission? (ckrulez)

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Diskussionsbeitrag:

Am 22.09.2004 10:02 schrieb ckrulez:

Jo, Ich bin soeiner. Könnte viel. daran liegen, dass ich kein Katholik bin und die worte der Bibel aus massgebend betrachte und nicht was irgend ein Papst mal gelallt hat. (Der ganze Katholizismus hat nun jetzt wirklich nichts mit dem was in der Bibel geschrieben wird zu tun, ausser viel., dass die Namen gleich sind. Er widerspricht klar 2. Moses (Exodus) 20, 3-5. genau genommen ist der Katholizismus nicht monotheistisch sondern polytheistisch (und der Hauptgott bildet nicht etwa Jesus sondern dessen Mutter Maria)Ich sehe nirgens geschrieben, dass der Papst die göttlich Instanz auf Erden ist und erst recht nicht, dass er unfehlbar ist!)

Nun zu deiner Frage

ob ich (also du) eigentlich in
die Hölle käme, wenn ich (du) jetzt plötzlich
stürbe.

Joh. 14,6; Jesus sagte zu ihm: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich." Es kommt also nicht auf deine Taten an (sofern du einmal gesündigt hast), sondern, darauf ob du glaubst, dass Jesus für dich hingehalten hat. Deine guten Taten sind also bezüglich des in den Himmel-kommens oder nicht völlig irrelevant.

das reiche laut dem 2. Vatikanischen Konzil aus.

Wie schon gesagt, wenn du das nächste mal eine derartige Frage hast, ist lediglich die Aussage der Bibel relevant und nicht was Papst XY gefunden hat.

Kurz: Laut meiner Religionslehrerin werde ich in
den Himmel kommen, weil ich ein guter Mensch bin
und Gott ist es vollkommen egal, dass ich seine
Existenz schon jetzt bereits mehrmals offen
angezweifelt habe (was sie weiß).

Kannst ihr nen freundlichen Gruss ausrichten, wo denn das in der Bibel stünde?

Das ist die versöhnlichste Version über das
"Leben nach dem Tod", die auch die Frage
beantwortet, was denn mit denen ist, die das
Christentum niemals kennen gelernt haben.

Röm 2. 14-16

… Wenn jemand wie ich, die ich
noch nie eine Christin war und in voller
Absicht und "wider besseres Wissen" nicht zum
Christentum konvertiere, schließlich doch in den
Himmel kommt, bleibt doch die Frage, warum dann
überhaupt noch missioniert wird.

Gute Frage. Doch es ist eben nicht so.

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Re: Re: Unnötige Mission? (Pegasos)


Am 22.09.2004 21:26 schrieb Pegasos:

Jo, Ich bin soeiner. Könnte viel. daran liegen,
dass ich kein Katholik bin und die worte der
Bibel aus massgebend betrachte und nicht was
irgend ein Papst mal gelallt hat. (Der ganze
Katholizismus hat nun jetzt wirklich nichts mit
dem was in der Bibel geschrieben wird zu tun,
ausser viel., dass die Namen gleich sind.
Er widerspricht klar 2. Moses (Exodus) 20, 3-5.
genau genommen ist der Katholizismus nicht
monotheistisch sondern polytheistisch (und der
Hauptgott bildet nicht etwa Jesus sondern dessen
Mutter Maria)Ich sehe nirgens geschrieben, dass
der Papst die göttlich Instanz auf Erden ist und
erst recht nicht, dass er unfehlbar ist!)

Es ist auch nicht so, dass ich den Katholizismus irgendwie besser darstellen möchte. Ich war nun einmal in einem katholischen Religionskurs - weil ich auf keinen Fall in Philosophie wollte. Für mich machte es keinen Unterschied, in welchen Kurs ich ging - außer dem, dass die evangelische Lehrerin einen Knall hat… Im Übrigen ist der Katholizismus hier im Rheinland der "normale Glauben" (sieht man ja am Kölner Dom) und da dachte ich, es sei nicht verkehrt, da vielleicht etwas drüber zu wissen.

weiterlesen …

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Re: Re: Unnötige Mission? (mrw)


Am 04.10.2004 14:01 schrieb mrw:

Am 2004-09-22 10:02:32 schrieb ckrulez:
das reiche laut dem 2. Vatikanischen Konzil aus.

Wie schon gesagt, wenn du das nächste mal eine
derartige Frage hast, ist lediglich die Aussage
der Bibel relevant und nicht was Papst XY
gefunden hat.

Vorwurf: Die Christen sind sich untereinander sehr uneinig. Selbst wenn ich nun Christ werden wollte, wüsste ich nicht, welcher Sekte ich mich den nun anschliessen müsste, um die einzige und absolute Wahrheit zu empfangen.

Mein alter Vorwurf: Anders als bei der Wissenschaft gibt es in der Religion kein objektives Kriterium, an dem man den Wahrheitsgehalt einer Behauptung messen könnte, oder mit dem man die Spreu vom Weizen trennen könnte. Religion basiert auf Behauptungen und dem Glauben an solche Behauptungen.

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