Atheismus in der Schweiz
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Re: Re: Re: Re: Unnötige Mission? (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 08.10.2004 00:11 schrieb mrw:

Am 2004-10-07 02:10:30 schrieb ckrulez:
Vorwurf: Die Christen sind sich untereinander sehr
uneinig.

Das darfst du uns ruhig vorwerfen und hast sogar
recht dabei. Denn Christen sind wie du Menschen,
die unter gewissen Umstäden und Prägungen
aufgewachsen sind und diese nicht einfach so
verlieren nur weil sie sich bekehrt haben. Es
deshalb nur logisch, dass sie unterschiedliche
Auffassungen der "absoluten Wahrheit" haben.

Es kann wohl nur eine absulute Wahrheit geben. Wer immer sich uneinig ist, der verfügt nicht über sie und ist daher unglaubwürdig als "Verkünder der Wahrheit".

Diese Christen wären ja nun wirklich willens, Gottes Wahrheit zu ergründen. Trotzdem gelingt ihnen das offenbar nicht. Warum wohl gibt Gott ihnen nicht mehr Verstand und Erleuchtung, so dass sie zur Wahrheit gelangen und sich eins werden können? Doch wohl nur weil es ihn eben nicht gibt.

Selbst wenn ich nun Christ werden
wollte, wüsste ich nicht, welcher Sekte ich mich
den nun anschliessen müsste, um die einzige und
absolute Wahrheit zu empfangen.

Die "einzige und absolute Wahrheit" würde ich
vorerst in der Bibel.

Dann müsstest Du mir zuerst erklären, warum ich ausgerechnet die Bibel nehmen sollte! Ich finde sehr viel mehr Wahrheit in sjedem wissenschaftlichen Artikel als in der Bibel. Selbst im Playboy stekt mehr Wahrheit als in der Bibel.

Ich nehme für meine Wahrheitssuche ganz bestimmt nicht die Bibel als Ausgangspunkt, solange es niemandem gelingt, mich davon zu überzeugen, dass es einen triftigen Grund gibt dafür.

(oder in anderen Religionsbüchern

Und wie unterscheide ich gute von schlechten Religionsbüchern? Warum sollte die Bibel besser sein, als z.B. die Ilias? Nur weil sie Dir besser gefällt? Nur weil sie besser in Dein Weltbild reinpasst?

Mein alter Vorwurf: Anders als bei der
Wissenschaft gibt es in der Religion kein
objektives Kriterium, an dem man den
Wahrheitsgehalt einer Behauptung messen könnte,
oder mit dem man die Spreu vom Weizen trennen
könnte. Religion basiert auf Behauptungen und
dem Glauben an solche Behauptungen.

Stimmt

Danke.

Und in der Wissenschaft gibt es eben genau dieses Kriterium, im Gegensatz zur Religion!

Auch wenn Du gerade mit Nebelgranaten versuchst, dies zu verwischen:

doch interessiert viele Evolutionsten
objektive Wissenschaft, wenig bis gar nicht, sie
betreiben lieber Dogmatismus, der Dogmatismus des
Materialismus.

Was soll denn das sein? Ein Scheinargument. Was bitte sind "viele Evolutionisten"? Idioten gibt es überall. Aber unter seriösen und anerkannten Wissenschaftern wirst Du wohl kaum welche von der Sorte finden. Sagen wir mal ganz bestimmt weit unter 10%. Also willst Du mir sagen: "Unter zehn seriösen und anerkannten Evolutionisten gibt es einen Idioten, also ist die ganze Theorie falsch", oder was willst Du sonst damit sagen?

Richard Lewotin, Genetiker und führender Evolutionist

Interessiert mich eigentlich gar nicht, was irgendeiner irgendwann brabbelt. Mich interessiert die Sache, nicht die Menschen, die sie vertreten. Mich interessiert, ob die Evolutionstheorie stimmig ist und ob die Argumente stimmen. (Aber das ist ein anders Thema, das dort und nicht hier diskutiert werden sollte.)

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