Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Film "The Passion of the Christ" (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 11.03.2004 17:38 schrieb mrw:

Eigentlich können wir Atheisten dankbar sein für den Film "The Passion of the Christ", zeigt er doch verschiedene negative Aspekte des Christentums auf.

Das "Neue Testament" ist nicht weniger blutrünstig, als das alte

Christen behaputen oft, dass es eine wesentliche Wandlung gibt vom alten zum "Neuen Testament" der "Bibel". Gott hätte sich vom rachsüchtigen zum vergebenden Wesen gewandelt. Dieser Film beweist wiedereinmal das Gegenteil: Vergeben kann "Gott" nur, wenn Blut fliesst, viel Blut - und sei's sein eigenes.

Das Christentum ist archaisch

Das Christentum entspringt einer archaischen, patriarchalischen und primitiven Kultur, die in der heutigen Zeit nichts mehr verloren hat.

Christen sind Judenhasser

Vom deutschen Reformator Martin Luther bis zu diesem Film zieht sich die Spur der Judenverachtung und Judenverfolgung durch die Geschichte des Christentums. Die Christen sehen die Juden nach wie vor als "Christusmörder".

Das Christentum ist eine brutale Religion

Die Brutalität des Films erklärt auch, warum sich eine triefende Blutspur durch die ganze Geschichte des Christentums zieht, von der Vernichtung der Heiden bis zur Vernichtung der Juden im Nazideutschland - und weiter bis zu den aktuellen Konflikten. Das Christentum basiert wie alle drei semitischen Religionen auf Brutalität und Hass gegen Andersdenkende und Andersgläubige. Jesus ist hier nicht nur Opfer: Das Opfer erfolgt auf den ausdrücklichen Wunsch Gottes. Mit der Erduldung des Opfers heisst er die Gewalt gut.

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Re: Film "The Passion of the Christ" (Pegasos)


Am 11.03.2004 20:11 schrieb Pegasos:

Danke, dass du dieses Thema ansprichst. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, es selbst zu tun, aber jetzt hast du mir diese Entscheidung ja abgenommen.

Ich fand "Luther" ja schon beschissen - aber wie es aussieht, ist "The Passion of the Christ" sogar noch die Krönung. Ich habe auch schon einige Ausschnitte gesehen und selten war ich bei einem Film an diesem Punkt schon so sicher, dass ich ihn niemals in meinem Leben sehen möchte. Er würde höchstwahrscheinlich unverzüglich einen heftigen Brechreiz bei mir auslösen - so weit hat es "Luther" nicht gebracht. Der war vor allem ärgerlich, weil er so stark beschönigt war (durch ein paar "kleinere" Auslassungen) - bei "The Passion of the Christ" ist ja offenbar genau das

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Re: Film "The Passion of the Christ" (mrw)


Am 12.03.2004 10:24 schrieb mrw:

Ich vergass zu erwähnen:

Das Christentum basiert auf Schuld und Leid

Ohne die abstruse Vorstellung, dass auf der gesammten Menschheit eine "Erbschuld" laste, wird das ganze Christentum obsolet. Jedoch kann sich wohl kaum ein halbwegs vernünftig denkender Mensch damit abfinden, dass er verantwortlich sein soll, für Schulden seiner Vorfahren, und das zurück bis zu den ersten Menschen! Nach den heutigen Moralvorstellungen hätte Gott allerhöchstens Adam und Eva bestrafen dürfen, aber schon die Bestrafung ihrer Kinder war eine Verletzung der Menschenrechte!

Wenn man die religiös motivierten Selbstkasteiungen der Christen betrachtet (sich ans Kreuz nageln lassen, Pilgerfahrten mit Erbsen in den Schuhen, Verteufelung der Sexualität und

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Re: Film "The Passion of the Christ" (datura)


Am 22.03.2008 22:19 schrieb datura:

Christen behaputen oft, dass es eine wesentliche Wandlung gibt vom alten zum "Neuen Testament" der "Bibel". Gott hätte sich vom rachsüchtigen zum vergebenden Wesen gewandelt. Dieser Film beweist wiedereinmal das Gegenteil: Vergeben kann "Gott" nur, wenn Blut fliesst, viel Blut - und sei's sein eigenes.

Ein Film beweist absolut nichts. Wenn dieser Film etwas beweist nur, dass die Filmemacher keine Ahnung von Medizin haben. Eine solche Prügelorgie überlebt niemand.

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