Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Re: Re: Re: Die Standardantwort Re: Re: Erdbeben (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 28.02.2004 20:18 schrieb mrw:

Am 2004-02-28 09:05:06 schrieb Pegasos:
Die Frage ist, ob das Beten auch helfen würde,
wenn der Kranke selbst nicht wüsste, dass für ihn
gebetet wird. Das die Psyche einen sehr starken
Einfluss auf unsere Gesundheit haben kann, sieht
man ja schon an Placebos.

Bei der einen Studie steht:

Ob für einen Patienten gebetet wurde oder nicht, wussten dabei weder die Ärzte noch die Patienten. Re: …] Die besten Heilerfolge hatten Patienten, für die gebetet wurde. [… "Geistige Unterstützung wie Stressabbau oder heilende Berührungen helfen den Leuten, sich zu entspannen", vermuten die Forscher. "Das unterstützt die Genesung."

Das tönt erstaunlich, der erste und der dritte Teil passen aber irgendwie nicht zusammen. Na ja, mal abwarten, was Folgestudien ergeben…

Du kannst sie ja mal im Fegefeuer besuchen,
wenn's soweit ist…

Ich gehe nicht davon aus, dass ich Himmel, Hölle
oder Fegefeuer jemals zu sehen bekomme.

Logisch, aber wenn Du Ihr trotzdem sagst, dass Du sie im Fegefeuer besuchen wirst, freut sie sich bestimmt…

Leider haben ja alle Religionen den selben
absoluten Wahrheitsanspruch, sodass man nicht
wirklich objektiv eine auswählen und danach
sicher sein kann, dass man mit seiner Wahl
richtig lag.

Genau das war einer der Hauptvorwurfe gegen die Religion meiner Eltern, als ich 14 war. Ihre Sekte hat da einen noch viel Ausgesprocheneren Absolutheitsanspruch, als die reformierten, ähnlich den katholischen. Dann musste ich mich fragen, wie es denn kommt, dass jeder etwas anderes erzählt, aber die absolute Wahrheit für sich beansprucht. In dem Fall muss man versuchen, ein objektives Kriterium zu kriegen dafür, welche Religion die richtige ist. Da es aber kein objektives Kriterium gibt, sich für eine Religion zu entscheiden, ist "glauben" total sinnlos und blöd! Die einzige vernünftige Position, die man einnehmen kann, ist die des Agnostikers oder des Atheisten.

Es gibt zwar nichts, was für eine bestimmte Religion sprechen würde, aber dafür viel, das gegen die meisten Dogmas aller Religionen spricht. Ebenso spricht einiges gegen Religionen im Allgemeinen (nämlich der Mechanismus hinter der Religion, die psychologischen, sozialen und gesellschaflichen Hintergründe erklären sehr gut, warum Menschen religiös sein wollen, und warum Regierungen sie dabei unterstützen, oder sogar dazu zwingen).

Darum bin ich der Meinung, dass man in Bezug auf die (mir) bekannten Religionen statt der schwachen Position des Agnostikers besser die eindeutigere Position des Atheisten einnehmen sollte. Agnostisch bin ich nur wenn man den Begriff der Religion auf alle denkbaren Religionen ausweitet. Man kann nämlich ohne weiteres Religionen definieren, über die man keine Aussage machen kann, z.B.: "Es gibt einene Gott, aber er lebt ausserhalb unseres Universums, interessiert sich nicht für uns und hat noch nie kontakt aufgenommen". Aber solche Religionen sind schlicht irrelevant.

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