Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Vergangenheitsbewältigung und Juden-Christen Re: Re: Lobby (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 11.12.2003 09:33 schrieb mrw:

Würde ich in Deutschland leben, würde ich vermutlich extra eine Homepage einrichten, nur um politisch unkorrekt zu sein. "Political Correctness" ist wieder mal so ein typischer aus den VSA importierter Schwachsinn. Wenn Leute das berücksichtigen, ist es aber schlimmer: Eine Selbstzensur!

Ich wundere mich ohnehin, dass in Deutschland die aktuelle Generation nicht aufbegehrt. Irgendwann muss man mit der Vergangenheit abschliessen, ohne sie zu vergessen. Wir Schweizer verklagen auch nicht Frankreich wegen Napoleons Feldzügen…

Ganz pervers ist es aber, wenn sich die Israeli immer mit dem dämlichen "Antisemitismus" Argument vor Kritik an ihren Verbrechen gegen das palestinesische Volk schützen wollen. Das Hauptproblem ist, dass die Gründung des Staates Israel auf einem Verbrechen beruht, begangen an den einheimischen Arabern durch die europäischen Invasoren, die ihr "Judenproblem" endgültig lösen wollten.

Das "Judenproblem" ist ohnehin nur ein Problem für die Christen. Mir als Atheist ist es völlig wurst, was die Juden treiben, solange sie mich dabei nicht beeinträchtigen. Ich lehne es grundsätzlich ab, wenn einer seine Religion zur Schau trägt, egal welche Religion das ist. Ich finde das Judentum genauso dämlich wie das Christentum oder den Islam und finde es dumm, wenn einer sich von seiner Religion sogar Kleidungs-, Essens- und Verstümmelungsvorschriften machen lässt. Aber das ist nicht mein Problem und damit ist für mich schon alles gesagt. Jeder muss selbst wissen, was er tut, ob er sich nun die Haare rasiert, sich in Bettlaken hüllt und einen roten Punkt auf die Stirn malt, oder ob er mitten im Sommer mit schwarzem Mantel und Hut rumläuft, ist seine Entscheidung. Aber ich habe natürlich genauso das Recht, das lächerlich und doof zu finden.

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Re: Vergangenheitsbewältigung und Juden-Christen Re: Re: Lobby (Pegasos)


Am 11.12.2003 16:03 schrieb Pegasos:

Ich wundere mich ohnehin, dass in Deutschland die
aktuelle Generation nicht aufbegehrt. Irgendwann
muss man mit der Vergangenheit abschliessen, ohne
sie zu vergessen.

Das finde ich auch, aber die ältere Generation (damit meine ich die Altersgruppe, die in der Bundespolitik am meisten vertreten ist) hat eine vollkommen andere Einstellung. Überhaupt scheinen die USA Deutschland noch mehr zu beeinflussen als man das vielleicht wahrhaben will - überhaupt auf die Weltgemeinschaft. Warum durften sich die Vereinigten Staaten denn ohne Konsequenzen über eine eindeutige UN-Resolution hinwegsetzen und

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