Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Ungläubige (Pegasos)

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Diskussionsbeitrag:

Am 04.12.2003 20:10 schrieb Pegasos:

Eigentlich interessiert es mich sehr, welche Formen des Unglaubens unter den Besuchern dieser Site vertreten sind. (Ihr müsst euch nicht angesprochen fühlen, liebe Gläubige - ignoriert dieses Posting einfach.)

Ich selbst sehe mich als Atheistin, da es meines Erachtens nicht genug vernünftige Gründe gibt, an irgendeinen Gott zu glauben. Falls es doch einen Gott gibt und er Wert darauf legt, von mir verehrt zu werden, kann er mir das ja sagen - sonst muss ich davon ausgehen, dass es keinen gibt bzw. es ihm egal ist.

Ich bin die Tochter zweier abtrünniger Christen (einer Katholikin und eines Protestanten), beide Akademiker, die sich von ihrer Kirche ab- und dem Atheismus zugewandt haben - also sozusagen Atheistin der 2. Generation. Dieser Umstand hat den Nebeneffekt, dass ich es mir nicht einmal vorstellen kann, mich von der Logik zu verabschieden und an einen Gott zu glauben. Dennoch beschäftige ich mich mit diesem Thema, um meinen eigenen Standpunkt zu finden und zu festigen.

Wie gesagt: Ich würde gerne erfahren, wie die Weltbilder anderer "Ungläubiger" aussehen und wie sie dazu gekommen sind.

Gruß Pegasos

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Re: Ungläubige (mrw)


Am 05.12.2003 10:04 schrieb mrw:

Am 2003-12-04 20:10:12 schrieb Pegasos:
Ich selbst sehe mich als Atheistin, da es meines
Erachtens nicht genug vernünftige Gründe gibt, an
irgendeinen Gott zu glauben. Falls es doch
einen Gott gibt und er Wert darauf legt, von mir
verehrt zu werden, kann er mir das ja sagen -
sonst muss ich davon ausgehen, dass es keinen
gibt bzw. es ihm egal ist.

Das sehe ich genauso. Im Gegensatz zu Dir komme ich aus einem gläubigen Elternhaus, bin also Atheist der 1. Generation. Als ich 14 war, habe ich mich vom Glauben meiner Eltern abgewandt. Damals vor allem aus folgenden Gründen:

  • Die Religion widerspricht in vielen Punkten der Wissenschaft. In meinem konkreten Fall ging es vor allem um die "Schöpfungssage". Da stellte sich mir die Frage, welche der beiden Seiten glaubwurdiger ist, die Wissenschaft, die ihre Wahrheiten mit nachvollziehbaren Methoden und strengen Spielregeln findet, oder die Religion, die auf Offenbarungen und Behauptungen beruht, aber keine überzeugenden Beweise liefern kann.

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Glauben & Weltbild/Lebenssinn Re: Re: Ungläubige (mrw)


Am 05.12.2003 12:54 schrieb mrw:

Am 2003-12-04 20:10:12 schrieb Pegasos:
Falls es doch
einen Gott gibt und er Wert darauf legt, von mir
verehrt zu werden, kann er mir das ja sagen -
sonst muss ich davon ausgehen, dass es keinen
gibt bzw. es ihm egal ist.

Das finde ich einen ganz wesentlichen Punkt. Wenn es einen Gott gäbe (und er an uns interessiert wäre), müssten wir nicht an ihn glauben, sondern wir wüssten, dass es ihn gibt, weil er genug Möglichkeiten hätte, uns das klar zu machen.

Glauben ist immer gleichzusetzen mit nicht wissen, oder noch tragischer mit nicht wissen wollen. "Ich glaube, es wird morgen regnen", heisst nichts anderes, als "ich weiss nicht, was morgen für ein Wetter sein wird, so wie ich

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