Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Lebensziel von Atheisten (freak)

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Diskussionsbeitrag:

Am 17.09.2003 14:32 schrieb freak:

salümzZel…

hmmm… zu diesen zielen der christen wollte ich doch noch etwas anmerken. ich muss sagen, ich bin zwar christ, aber kann mich nur teilweise mit diesen vo dir formulieretn lebenszielen anfreunden. ja, ich versuche nach der bibel zu leben. das soll aber nicht heissen, das ich nicht meinen spass habe. es gibt christen, die keinen bock auf party haben, aber es gibt auch nichtchristen, die darauf keinen bock haben. und ich gehe genauso gerne auf partys wie andere leute. habe dort genauso meinen spass, nur habe ich nicht das gefühl, das ich dazu sturzbesoffen sein muss. denn der suff, genauso wie das kiffen ist ein moment des vergessens, alles ist easy und lustig, man hat keine hemmungen mehr usw.(zumindest habe ich das so erlebt. und ich habe nicht nur einmal gsoffen oder gekifft, das zog sich über einen längeren zeitraum hinweg. und wenn man sich wieder im normalen zustand befindet hat man erstens kopfschmerzen ;)und zweitens ist die realität, die nicht immer super ist, wieder da. bis zum nächsten fest… aber seit ich christ bin, habe ich auf partys ohne alk auch meinen spass, hemmungen habe ich schon sowieso keine, weil es mir scheissegal ist, was andere leute von mir denken. ich habe meinen spass, und zwar immer! egal ob auf einer party oder sonst wo, weil ich gottes liebe kenne und spüre.

die ziele, die du formuliert hast, passen vielleicht in die zeit des mittelalters, aber doch nicht in die heutige zeit!

zum thema schicksal: wenn ich so leben würde, wäre ich ja dauernd depressiv und würde immer sagen, ja, gott will das so usw. es gibt dinge in meinem leben, die zum kotzen sind, wie zum beispiel meine familiensituation. nun sitze ich aber nicht da, und denke, och ich bin so arm, wieso macht gott das… ich versuche etwas zu ändern, sei das in gesprächen oder ganz einfach indem ich mich zum beispiel mit meinem kleinen bruder beschäftige, der sonst niemanden hat. nach deiner aussage scheint es mir, als würden christen nur dasitzen und zusehen. und doch musst du zugeben, das man im leben vorallem aus fehlern und schwierigen (lebens-)situationen lernt. und als christ kann ich mir sicher sein, das gott nur das zulässt, was es braucht, da ich unter seinem schutz stehe.

das leben auf dieser erde sehe ich nicht als mühsal, sondern als ein geschenk. ich versuche, mein leben in vollen zügen zu geniessen und den weg zu gehen, den gott für mich vorgesehen hat. wenn er mich geschaffen hat, dann ist die logische schlussfolgerung, das er auch am besten weiss, was gut für mich ist. wieso also sollte ich nicht seinen weg gehen?

die ziele, die du für atheisten formuliert hast, treffen alle auf mich zu. ausnahmslos… wenn sie absolut nicht zutreffen könnnen, dann formuliere sie doch bitte weiter aus =)

anscheinend gehen wir nur verschiedene wege, um diese ziele zu erreichen, denn unter "wie wird ein atheist glücklich" kann ich dir nur in den letzen beiden punkten zustimmen, da ich glaube, dass man manchmal an seine eigenen grenzen kommt, und sein glück nicht in den eigenen händen hat. an dieser stelle kommt bei mir gott. mein glück selber schmieden… das ist ja gut und schön, nur können dir da auch gewisse dinge in den weg kommen, die du nun eben einmal nicht in der hand hast. du kannst nicht alles in deinem leben bestimmen, du hast nicht über alle umstände, in denen du dich befindest, macht…

Antwort auf diesen Diskussionsbeitrag
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Re: Re: Lebensziel von Atheisten (mrw)


Am 18.09.2003 08:09 schrieb mrw:

Am 2003-09-17 14:32:06 schrieb freak:
die ziele, die du formuliert hast, passen
vielleicht in die zeit des mittelalters, aber
doch nicht in die heutige zeit!

Da stimme ich Dir teilweise zu. Damit beweist Du aber, dass die Vorgabe der Bibel für das Lebensziel nicht eindeutig ist. Das Verständnis für die Bibel und für ihre Vorgaben ändert nicht nur zeitlich, sondern unterscheidetsich auch von Sekte zu Sekte und ist zudem ist auch abhängig vom gesellschaftlichen Umfeld. Das spricht aber wiederum gegen die Bibel als "Wort Gottes", denn ein solches dürfte keinen Interpretationsspielraum lassen!

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