Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Re: Re: Re: Warum die Bibel (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 03.03.2003 13:56 schrieb mrw:

Am 2003-03-01 10:08:47 schrieb claudia: >
Am 2003-02-27 16:45:36 schrieb mrw: >
Am 2003-02-26 18:40:22 schrieb claudia: >
Am 2003-02-26 10:24:32 schrieb mrw: >
Am 2003-02-25 16:42:24 schrieb claudia:

Ich kann nicht sagen dass ich mich gut auskenne in
Buddhismus und Hinduismus. Was in diesen
Religionen einfach gegen sie spricht, ist dass
man dort Götzen anbetet, von Menschen erschaffene
Statuen.

Da sieht man, dass Du Dich offenbar nicht auskennst. Der Buddhismus ist eine Gottlose Religion! Er kennt keine Götter. Die Erlösung kommt aus den Menschen selbst. Buddha ist ebenfalls kein Gott, sondern nur ein Mensch, der beispielhaft gelebt hat.

Du betest nur einen Götzen an, nicht viele, wie der Hinduismus.

  • Was macht Dich so sicher, dass es nur einen Gott gibt?
  • In der Bibel gibt es zwar ein Bilderverbot, trotzdem beten die Christen einen verrotenden Leichnam eines hingerichteten an. Auch eine Götzenanbetung!
  • Ganz zu schweigen von den Millionen von "Heiligen" der Katholiken (ja, ich weiss, dass Du das ablehnst).
So eine Religion KANN einfach nicht wahr
sein, sie ist von Menschen erfunden.

Wie das Christentum auch.

Und im Koran selber
steht sinngemäss sogar, dass wenn jemandem eine
bessere Sura einfällt, soll er die alte durch sie
ersetzten. So etwas steht im Koran!

Das wusste ich nicht, das ist aber sehr klug! Das sollte auch in der Bibel stehen, dann könnte man wenigstens endlich die fragwürdigen und Menschenfeindlichen Passagen entfernen (allerdings bliebe danach nicht mehr viel übrig)!

Muslimen ja sagen, ihr Allah sei Allwissend etc.
sollen Menschen den Koran korrigieren wenn sie
einen Fehler entdecken. Toller Gott den sie da
haben.

Tja, dafür behaupten die Christen auch, ihr Gott sei allwissend. Andererseits macht er die Menschen und wusste nicht, dass sie gegen sein Gebot verstossen würden, wenn er ihnen den Baum der Erkenntnis ins Paradies stellte. Er tut erstaunt, und lässt sich sadistische Strafen einfallen, wenn die Menschen gegen seine Gebote verstossen. Wäre er allwissend, hätte er bereits vor der Erschaffung des ersten Menschen gewusst, wer in Zukunft wann welches Gebot übertritt und hätte vorkehren können. Stattdessen bastelt er einen komischen "Heilsplan" zusammen.

Zuerst macht er ein Paradies, dann wirft er die Menschen raus, dann terrorisiert er ein paar tausend Jahre lang die Menschen und erwählt sich ein Volk, dann beschliesst er seinen Sohn als Erlöser auf die Welt zu schicken, dann lässt er sein auserwähltes Volk fallen, dann verspricht er baldige Rückkehr und ward nie mehr gesehen. All das ist nicht die Handlungsweise eines allwissenden Wesens! Ganz abgesehen davon, dass sich freier Wille und Allwissenheit ohnehin gegenseitig ausschliessen.

Widerlegt? Etwa mit dieser lächerlichen
Evolutionstheorie? Das glaubst du ja selber
nicht.

Eben. Da fängts an. Jetzt wirds lustig. Wenn sich Christen gegen die Wissenschaft auflehnen, ziehen sie ohnehin immer den kürzeren. Nur zu, leg los! Am besten Du startest ein neues Thema auf der Hauptseite, um dieses hier nicht zu überladen. Ich freue mich schon!

Ausserdem verändert ein echter Glaube das ganze
Leben eines Menschen.

Das ist kein Argument dafür, dass der Glaube wahr
ist!

glaube von dem man
weiss dass er einfach nur unwahr sein kann, kann
Menschen verändern?

Sorry, aber manchmal argumentierst Du echt dumm!

Der Witz ist, dass die Gläubigen nicht wissen (oder nicht wissen wollen), dass ihr Glaube nicht wahr ist. Sie sind (wie Du) von der Wahrheit ihres Glaubens überzeugt. Aber eine Überzeugung macht keine Wahrheit. Zwischen Wahrheit und dem Einfluss auf die Psyche einer Menschen besteht absolut kein Zusammenhang.

Schon mal was von Placebo gehört? Der Glaube daran, dass ein Medikament wirkt genügt, um tatsächlich eine Wirkung hervorzurufen, auch wenn kein Medikament, sondern nur Wasser verabreicht wurde. Die Selbsttäuschung durch Glaube hat messbare biologische Auswirkungen!

Bei einem Glauben ist das noch viel verreckter, weil Menschen ihren ganzen Lebenswandel und ihre Handlungen auf einen Glauben hin ausrichten. Das hat massive Wirkungen, ganz egal, was für ein Glaube das ist, solange die Gläubigen von der Wahrheit überzeugt sind.

Das stimmt nicht, ich kenne Doktoren und
Professoren, Mathematiker, Informatiker, Physiker
etc. die überzeugte Christen sind!

Zwischen den beiden Aussagen besteht absolut keine Korrelation! Ich habe nicht gesagt, es gibt keine gebildeten Menschen, die Christen sind, ich habe nur gesagt: "Wenn jemand nicht im Christentum aufgewachsen ist und über eine gute Bildung verfügt, wird er mindestens grosse Mühe haben…"

  • Selbstverständlich gibt es Ausnahmen.
  • Deine Professoren etc. sind wohl alle im Christentum aufgewachsen, daher vorbelastet.
  • Unter den weltbesten Wissenschafter sind überproportional viele Atheisten.
Dein Irrtum liegt im Wort "unabhängig"! Die
Nachfolgenden haben die GEschichte der Vorgänger
nur verbessert…

Behauptung von dir! Sie kannten sich gegenseitig
gar nicht!

Sie brauchten sich auch nicht zu kennen, sie brauchten nur nur die jeweils älteren Texte gelesen zu haben.

Habe gerade den folgenden Artikel wiederentdekt, der zeigt, wie die Bibel entstand:

"Qumran Schriftrollen - Mehrere Versionen des Alten Testaments entdeckt"

http://www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=155965

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