Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Feste und Feiern (Re: Wissenschaft und Aufklärung) (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 22.07.2003 13:29 schrieb mrw:

Am 2003-07-14 18:11:11 schrieb jesusfreak:
weihnachten ist einfach der geburtstag von jesus.
also nichts römisches.
  • Der Brauch mit den Geschenken, stammt von den

Römern und ist nicht christlich.

  • Weihnachtsbaum und Adventskranz sind

heidnischer Herkunft.

  • Das Datum (Wintersonnwende) ist ebenfalls

heidnischer Herkunft.

Die Christen konnten den "Heiden" ihr Brauchtum nicht austreiben, also haben sie es teilweise übernommen und auf das Christentum angepasst.

ostern hat auch nichts mit der keltischen göttin
ostera zu tun, da es urspünglich nur der tod und
die auferstehung von jesus ist. als sich das
christentum hier zu lande ausbreitete vermischte
sich das
  • Der Begriff "Ostern" kommt nicht aus der

Bibel (Beweise mir das Gegenteil unter Angabe der entsprechenden Bibelreferenz!), sondern von einer heidnischen Göttin (Osteia hiess sie, soviel ich weiss).

  • Das Datum ist heidnischen Ursprungs und nicht

aus der Bibel abgeleitet (erstes Wochenende nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsbeginn, oder so ähnlich).

  • Von Eiern und Hasen steht in der Bibel nichts.

Auch hier wieder handelt es sich um heidnische Fruchtbarkeitssymbole.

Fruchtbarkeitssymbole, Fruchtbarkeitsgöttin, Termin im Frühling (wo das Leben neu erwacht), all das ist heidnischen Ursprungs. Auch hier haben die Christen wiederum dem ursprünglich heidnischen Fest eine christliche Bedeutung untergejubelt, weil sie das alte heidnische Brauchtum nicht ausrotten konnten.

(vorallem weil gewisse atheisten wie mit
weihnachten einfach ein fest draus machten.

Mit uns Atheisten hat das gar nichts zu tun. Das Brauchtum war ursprünglich heidnisch, wurde christianisiert. Wir dechristianisieren es wieder und haben dann kein Problem damit.

die christliche religion und somit die bibel ist aber
null geprägt durch ostera.

Das hat auch niemand behauptet. Ich sage nur, Weihnacht und Ostern hatten ursprünglich nichts mit dem Christentum zu tun, sondern waren heidnischer Herkunft und wurden von den Christen absorbiert.

Ein hübsches Beispiel, wie so eine christliche Übernahme eines heidnischen Festes in etwa stattgefunden haben könnte findet sich püberigens am Beispiel des Belthane Festes im Buch Die Nebel von Avalon (von Marion Zimmer Bradley, o.ä.).

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