Atheismus in der Schweiz
Diskussion

Re: Re: Atheismus nicht verstanden! (mrw)

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Diskussionsbeitrag:

Am 19.02.2003 11:12 schrieb mrw:

Am 2003-02-18 16:13:24 schrieb claudia:
Ja "Denkprozess" sagt sich so schön, aber auch
Atheisten müssen GLAUBEN dass es keinen Gott
gibt,

Nö, müssen wir nicht. Wir glauben nicht, dass es einen Gott gibt. Die Abwesenheit von Glaube mit Glaube gleichzusetzen ist schon recht frech. Andererseits lassen wir uns gerne mit guten Argumenten überzeugen, dass es einen Gott gibt. Wir sind gerne bereit, unseren Unglauben jederzeit fallenzulassen, falls es Beweise oder wenigstens gute Argumente für einen Gott gäbe. Leider ist die Christenheit uns dies schuldig geblieben.

Jede Religion basiert auf:

Die geglaubt werden müssen!

Jemand der noch nie etwas vom Christentum gehört hat, kann nicht von selbst darauf kommen. Anders der Atheismus, er ist das Resultat von selbsständigem Denken. Ohne direkte Kommunikation untereinander kommen Atheisten überall auf der Welt zu den gleichen Resultaten - durch eigene Denkleistung! Es hat mich schon oft erstaunt, dass ich Argumente, auf die ich von selbst gekommen bin, immer wieder auch bei anderen antreffe, ohne vorher miteinander kommuniziert zu haben. Immer wieder befreien sich Gläubige dirch eigene Denkleistung von den Fesseln ihres Glaubens - ohne zuvor kritische Bücher gelesen zu haben oder von Kritikern belabert worden zu sein!

denn einen klaren eindeutigen Beweis dafür
dass es keinen Gott gibt haben sie nicht.

Doch den gibt es: Seit hunderten von Jahren suchen Christen nach Gottesbeweisen. Sie haben nie einen gefunden! Die Tatsache, dass man die Existenz Gottes nicht beweisen kann, ist ein eindeutiger Beweis dafür, dass es ihn nicht gibt.

Als z.B. die Wissenschaft die Existenz von "Äther" postuliert hatte, versuchte man erfolglos den Äther nachzuweisen. Weil dies nie gelang, war die Nichtexistenz des Äthers bewiesen. Andererseits konnte man die Effekte, die man mit Hilfe des Äthers erklären wollte nun auch ohne erklären. Die These "Das Vakuum ist ausgefüllt mit Äther" war somit obsolet. Genauso verhält es sich auch mit der These Gott.

Man darf Vermutungen aufstellen, z.B. "Es gibt einen Gott". Dann muss man aber aus diesen Vermutungen Folgerungen ableiten, die zu beweisen oder zu widerlegen sind. Eine einzige Widerlegung genügt, um zu beweisen, dass die Vermutung falsch ist! Wenn Du diese Homepage sorgfältig gelesen hättest, hättest Du viele Widerlegungen für einen Gott im Allgemeinen und noch mehr für den christlichen Gott im Speziellen gefunden. Damit ist seine Existenz eindeutig widerlegt.

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