Christen neigen zur Behauptung, ihr Gott sei ein Gott der Liebe und der Vergebung. Das Gegenteil ist der Fall!
Der biblische Gott hat ungefähr die gleiche Vorstellung von Liebe, wie der amerikanische Machthaber George W. Bush von Freiheit und Menschenrechten. Der biblische Gott tut so, als wäre er die reine Verkörperung von Liebe, in Wirklichkeit aber ist er ein narzistischer, aufgeblasener und egoistischer Tyrann, dessen höchstes Ziel es ist, die Menschen leiden zu lassen. Dazu vernichtet er ganze Städte, ja ganze Völker, tötet alle erstgeborenen Jungen Ägyptens, erfindet die Erbsünde und fordert den Kreuzestod als blutiges Menschenopfer zu deren Vergebung. Bis in die heutige Zeit haben die biblische Religionen, Christentum, Islam und Judentum, unendliches Leid in diese Welt gebracht, von den Kreuzrittern bis zu den Selbstmordattentätern.
Nach der Bibel, die immerhin Grundlage des christlichen Glaubens ist, ist niemand ausser Gott selbst verantwortlich für alle Finsternis und alles Unheil.
Ich bin der HERR und sonst keiner. Ausser mir gibt es keinen Gott. Ich guerte dich, ohne dass du mich erkannt hast, damit man erkennt vom Aufgang der Sonne und von [ihrem] Untergang her, dass es ausser mir gar keinen gibt. Ich bin der HERR - und sonst keiner -, der das Licht bildet und die Finsternis schafft, der Frieden wirkt und das Unheil schafft. Ich, der HERR, bin es, der das alles wirkt. — Die Bibel, Der Profet Jesaja 45.5-45.7
Alles schlechte, alles Böse kommt von Gott, niemand sonst ist verantwortlich. Dies ist in jeder Hinsicht absolut unvereinbar mit dem Anspruch, ein Gott der Liebe zu sein.
Wenn es Gott ist, der Frieden wirkt und Unheil schafft, ist einzig und allein Gott verantwortlich für jeden Krieg, der je stattfand oder stattfinden wird. Gott ist – laut Bibel – verantwortlich für die Judenvernichtung im Nazideutschland, Gott ist – laut Bibel – verantwortlich für die Kreuzzüge, die Hexenverfolgungen. Gott ist verantwortlich, nicht einige fehlgeleitete Christen, denn es Gott ist es, «der das alles wirkt.»
Quer durch die Bibel zieht sich eine schreckliche Blutspur. Nicht nur hat der biblische, und damit der christliche Gott Kriege angezettelt, ja ausdrücklich befohlen, nein er hat sich auch höchst selbst wiederholt am Abschlachten von tausenden von Menschen beteiligt. Zu nennen wären unter anderem die Sintflut, in der bis auf Noah alle die ganze Menschheit vernichtet wurde, die Vernichtng der Städte Sodom und Gomorra, viele Kriege, z.B. unter Moses, bei denen Gott angeblich alss flammendes Schwert vor dem Volk Israel herzog und die Feinde vernichtete (sprich: und Menschen ermordete). Der biblisch-/ christliche Gott ist ganz bestimmt kein Gott des Friedens und auch kein Freund der Menschen! Gut hatten es bei dem üblen Gott allerhöchsten die Menschen, die ihm auf's Wort parierten! Die schlimmste und grauenvollste Untat des biblisch, jüdisch, christlich, moslemischen Gottes war aber wohl die brutale und erbarmungslose Ermordung tausender unschuldiger Kinder! Weil Gott, genauer dein stellvertretender Profet Moses, Differenzen mit dem ägyptischen Farao hatte, ermordete Gott alle erstgeborenen ägyptischen Knaben. Ein solcher Gott, und Menschen, die einen solchen Gott verehren, verdienen unsere tiefste Verachtung und Abscheu!
Die oft verwendete Ausrede der Christen lautet, der böse, strafende Gott des alten Testaments habe sich dank der Selbstaufopferung Jesu Christi zum lieben und vergebenden Gott gewandelt. Diese Ansicht ist vollkommen unhaltbar. Ein «ewiger» Gott ändert nicht plötzlich seinen Charakter. Damit würde er ja auch zugeben, dass sein vorheriger Charakter schlecht war. Gott hat den Menschen nicht einfach so vergeben, er hat ein Opfer dafür verlangt, ein Menschenopfer, seinen Sohn am Kreuz sterben zu lassen! Ohne das blutige Opfer am Kreuz wäre dieser blutrünstige und böse Gott nicht bereit gewesen, den Menschen zu vergeben. Keine Vergebung, ohne Blutvergiessen! Verhält sich so ein liebender Gott? Sicher nicht! Der biblische Gott ist ein böser, blutrunstiger Dämon, der den Menschen schlechtes antun will. Trotz blutigen Opfer Jesu Christi geht es der Menschheit nicht besser! Weder die Kreuzzüge, noch Hexenverfolgungen, noch Religionskriege noch Judenvernichtungen wurden dadurch verhindert, im Gegenteil, das Christentum ist vielmehr die Hauptursache all dieser Verbrechen! Nicht der Opfertod hat die Menschheit weitergebracht, sondern die Abkehr von Gott, der Humanismus, der den Menschen und seine Rechte in den Mittelpunkt stellt, die Rückbesinnung auf die vorchristlichen Werte der Antike in der Renaissance, die Abkehr vom Glauben und die Rückkehr zur Wissenschaft, all das ermöglicht uns heute ein besseres Leben, mit hochstehenden ethischen Werten, wie den Menschenrechten.
Siehe auch Die Bibel, ein teuflisches Buch! und Massaker.
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Gott ist die Liebe